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20. November 2017

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Das verbindende Element

Das verbindende Element© bruford.ac.uk

Erasmus+, das Bildungsaustauschprogramm der EU, wächst weiter.

Die EU-Kommission bejubelt den anhaltenden Erfolg von Erasmus+. 2015 haben demnach 678.000 Studierende das Bildungsaustauschprogramm der EU in Anspruch genommen. Im Jahr zuvor waren es über eine halbe Million Jugendliche gewesen.
Insgesamt gab es 19.600 Projekte, mit denen jungen Menschen geholfen wird, sich neue Fähigkeiten und Erfahrungen anzueignen. EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics sagte, seit 30 Jahren verbinde das Programm Menschen miteinander und genau diese Solidarität brauche Europa heute mehr denn je.

Spektrum ausgeweitet
2015 wurde das Spektrum von Erasmus+ ausgeweitet. Erstmals konnten Hochschuleinrichtungen mehr als 28.000 Studierende und Mitarbeiter in Länder außerhalb Europas entsenden oder aus diesen Staaten aufnehmen. Frankreich, Deutschland und Spanien entsenden weiterhin die meisten Teilnehmer. Bei den Empfängerländern stehen Spanien, Deutschland und Großbritannien an der Spitze.
Für österreichische Studenten lagen aus den letzten länderspezifisch verfügbaren Daten der Kommission vom Studienjahr 2014/15 Deutschland, Spanien und Italien an der Spitze der Zielländer. Insgesamt gab es aus Österreich 15.929 Teilnehmer an Erasmus-Programmen, wobei 8.913 auf den Studienbereich entfielen, 3.325 auf Berufsausbildung, 3.104 auf Jugendprogramme, 447 auf Schulaustauschprogramme und 140 auf Erwachsenenbildung.

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APA-Science/red, Economy Ausgabe Webartikel, 21.02.2017