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23. Februar 2018

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Die Schule als Lebensraum

Die Schule als Lebensraum© Bilderbox.com

Niederösterreichs Bildungslandesrätin Barbara Schwarz initiiert Symposium zum Thema „Schule.Leben.Zukunft“ auf Grundlage einer Befragung von über 1.000 NOe-Pflichtschulen. Experten im Bereich Neurobiologie, Pädagogik und Raumgestaltung erörtern gemeinsam mit Lehrern und Schülern Anforderungen an moderne Schulen.

Über 450 Pädagogen, Gemeinde- und Schul-Vertreter folgten der Einladung von Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz zum Experten-Symposium „Schule.Leben.Zukunft“ im Auditorium in Grafenegg (NOe). „Die Mitarbeit aller, die Schule in Niederösterreich gestalten, ist für uns besonders wichtig. So erfahren wir Ist-Stand und Bedarf in Niederösterreichs Pflichtschulen“, so Barbara Schwarz, Landesrätin für Bildung und Familie.
1.025 niederösterreichische Pflichtschulen waren eingeladen, an einer schriftlichen Befragung zur eigenen schulischen Raumsituation teilzunehmen. Die Auswertung von knapp 400 zurückgesendeten Bögen ergab, dass etwa die Verfügbarkeit qualitätsvoller Räume als sehr relevantes Thema beurteil wird und eine grundsätzliche Zufriedenheit mit der jeweiligen Raumsituation besteht. Rund 40 Prozent der Kinder können dabei einzelne Bereiche selbst mit gestalten.

Die Rolle der Schule in der Erziehung
Die Rolle der Schule in der Erziehung wird zunehmend bedeutender. Ganztägige Schulformen sind immer häufiger gefragt um die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie zu sichern. Im Tagesablauf einer ganztägigen Schulform gehen Unterrichtseinheiten und Freizeitaktivitäten oft fließend ineinander über. „Schulräume werden zu Lebensräumen. Für das Wohlbefinden und den Lernerfolg der Schüler sind also nicht nur motivierte Pädagogen wichtig, sondern auch die Räume sind ausschlaggebend“, erläutert Landesrätin Schwarz.
Im Leitfaden „Ganztägige Schulformen an Pflichtschulen in NÖ – Über Räume im Betreuungsteil“ haben beispielsweise Experten der NÖ Familienland GmbH Tipps, Handlungsempfehlungen und Beispiele aus der Praxis zusammengetragen, etwa wie qualitätsvolle Schulräume gestaltet werden können. Dazu sind nicht immer Umbauten oder große Investitionen nötig. Schon mit Adaptionen in der Ausstattung, Beleuchtung und Gestaltung kann viel erreicht werden, so ein Ergebnis. Ziel des Leitfadens ist, Bewusstsein für qualitätsvolle Räume zu schaffen und gelungene Beispiele räumlicher Gestaltung aufzuzeigen.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 26.01.2018