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23. September 2017

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Schulpartner fordern mehr Ressourcen für digitale Bildung

Schulpartner fordern mehr Ressourcen für digitale Bildung© bmb.gv.at

Die Digitalisierungsstrategie des Bildungsministeriums darf nicht zulasten anderer Unterrichtsgegenstände gehen.

Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) fordert zusätzliche Ressourcen für die vom Bildungsministerium angekündigte Digitalisierungsstrategie. Die geplante verbindliche Übung "Digitale Grundbildung" im Ausmaß von zwei bis vier Wochenstunden in AHS-Unterstufe und Neuer Mittelschule erfordere zusätzliche Unterrichtszeit, erklären Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter in einer Aussendung.
"Es kann und darf nicht sein, dass neuerlich die Schulen den Mangel verwalten müssen, indem sie 'autonom' bestehenden Unterrichtsgegenständen Stunden wegnehmen müssen", führt der B-SGA aus. Im B-SGA haben sich Vertreter des Bundesverbands der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV), der AHS- und BMHS-Lehrergewerkschaft sowie der Bundesschülervertretung (BSV) zusammengeschlossen.
Nicht ganz glauben wollen die Schulpartner, dass die angekündigte Breitbandoffensive nur für Pflichtschulen kommen soll, wo derzeit eine weit geringere Anzahl der Schulen W-LAN oder Internetzugang aufweisen. "Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) geht davon aus, dass es sich hier um einen redaktionellen Fehler handelt, dass nämlich statt 'Pflichtschulen' 'Schulen' hätte stehen sollen."

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe w, 24.02.2017