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30. April 2017

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Technologiebegeistert oder technologiefern

Technologiebegeistert oder technologiefern© piqs.de/jdhancock

Unternehmen müssen nach dem Bedarf ihrer Kunden differenzieren, entscheidend ist ob Affinität zum Produkt vorhanden ist – oder nicht.

Für neu gegründete Online-StartUps mit unterschiedlichen Zielgruppen ist die möglichst punktgenaue Ansprache und Abholung ihrer Kunden relevant. Das gilt für Schüler mit ihren Smartphones oder Tablets wie auch für weniger technikaffine Personen.

Neue Lernplattform
Competenz4u etwa ist eine neue Lernplattform, die sich vorwiegend mit Mathematik-Tutorials auf Basis des neuen Prüfungssystems an Schüler von AHS, BHS und VHS wendet. Zentrales Service sind mehr als 1000 Kurz-Videos mit den sogenannten Kompetenzaufgaben aus denen heutzutage schulische Prüfungen größtenteils bestehen.
Die Online-Plattform ist mit responsivem Design angelegt, welches sich automatisch an die verschiedenen Geräteformate der Nutzer anpasst. Im nächsten Schritt wurde mit Wirecard CEE eine neue Bezahllösung implementiert. Wichtigste Anforderung war die rasche und robuste Verknüpfung mit bestehenden Schnittstellen und Flexibilität bei neuen Zahlservices, speziell für mobile Geräte.
„Vor dem Start hat Wirecard unseren Programmierern alle wichtigen Details exakt erklärt, dann haben sich deren Programmierer mit denen unserer Webdesign-Agentur kurzgeschlossen, und die Implementierung war in wenigen Stunden erledigt“, so Dominicus Türtscher von competenz4u.

Hilf bei technischen Problemen
Ein weiteres StartUp im Bereich Dienstleistung ist „Helferline“. Soeben nominiert als „Austrias Next Top StartUp“, bietet das Unternehmen vorab in Wien und Graz Hilfestellung bei Technikproblemen. Bei Anruf eines Kunden wird ein in der Nähe befindlicher Techniker gesandt, der das Problem vor Ort löst.
Für den Kundenkontakt wählte Helferlein bewusst das Telefon. Technisch weniger versierte Menschen müssen sich so nicht mit Apps oder Webseiten abmühen, die zudem bei Problemen mit Netzwerk oder Gerät nicht verfügbar sind. „Als zentraler Vertriebskanal wird eine kostenlose, leicht zu merkende Hotline eingesetzt und als sogenannter Dach-Drilling kann diese Nummer auch in Deutschland und der Schweiz verwendet werden,“ erläutert Markus Buchner vom Dialogdienstleister atms.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 21.04.2017