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21. November 2017

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Wissensaustausch zwischen Donau und Afrika

Wissensaustausch zwischen Donau und Afrika© Bilderbox.com

Die Donau-Universität Krems engagiert sich mit zwei Projekten in Äthiopien, Mosambik und Südafrika.

Die Donau-Universität Krems erhält zwei Projekte aus Programmen der Europäischen Union. Insgesamt wurden elf Projekte mit einem Afrika-Schwerpunkt bewilligt. Die Projekte sollen in verschiedenen afrikanischen Ländern Herausforderungen im Bereich der Stadtentwicklung bewältigen helfen und den Ausbau von dualen universitären Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorantreiben.
Zu den Zielen des Förderprogramms gehört es, die Hochschulbildung in den zahlreichen Partnerländern weiterzuentwickeln. In den beiden bewilligten Projekten, die nun an der Donau-Universität Krems koordiniert werden, arbeiten international zusammengesetzte Teams gemeinsam an der Beantwortung von aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Soziale Stadtentwicklung
Das Projekt „Social Inclusion and Energy Management for Informal Urban Settlements“ (SES) unterstützt äthiopische Städte bei der Lösung von urbanen Problemen. „Die Städte in Äthiopien wachsen mit einer rasanten Geschwindigkeit, damit verbunden sind zahlreiche Probleme wie Slumbildung, Energieknappheit und Umweltverschmutzung“, so Tania Berger, Projektverantwortliche und Leiterin des Fachbereichs Sozialraum und Migration an der Donau-Universität Krems.

Duale Studien
Anfang des Jahres startete auch das Projekt „Learning and Teaching Tools Fuelling University Relations with the Economy in Mozambique and South Africa“ (LaTFURE) in Krems. Ziel ist Ausbau und Weiterentwicklung von dualen universitären Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bergbau und Tourismus. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird sich zunächst mit der wissenschaftlichen Analyse der bildungspolitischen und institutionellen Rahmenbedingungen beschäftigen. Anschließend werden in Pilotprojekten eigens entwickelte organisatorische Konzepte und didaktische Methoden erprobt.

Links

red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 12.05.2017