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30. April 2017

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146 Millionen Euro für neues Biologiezentrum

146 Millionen Euro für neues Biologiezentrum  © Bilderbox.com

Laufende Investitionen in Universitätsbauten sichern Spitzenforschung und Arbeitsplätze.

Die zeitgemäße Infrastruktur ist eine zentrale Basis für hochqualitative Forschung und Lehre. Daher werden 146 Millionen Euro für den Neubau des Biologiezentrums in Wien St. Marx investiert. Mit dem Standort in St. Marx sollen nachhaltige Kooperationen mit dem Vienna Biocenter erreicht werden und so gezielt die Weiterentwicklung des Life Science Sektors vor Ort gefördert werden. Der Zeitplan sieht den Baubeginn des neuen Biozentrums in St. Marx bereits mit Sommer 2018 und die Fertigstellung mit Frühjahr 2021 vor. Der Vollbetrieb nach Einrichtung und Übersiedlung ist für das Wintersemester 2021/22 geplant.
Die Life Sciences sind mit einer Forschungsquote von 14,4 Prozent der mit Abstand innovationsfreudigste Sektor. Außerdem tragen sie 2,8 Prozent zum des Bruttoinlandsprodukts von Österreich bei. Die Wettbewerbsfähigkeit in der österreichischen Grundlagenforschung zeigt sich nicht zuletzt an der Anzahl der ERC-Grants. Alleine 74 von insgesamt 182 ERC-Grants wurden im Bereich der Life Sciences erzielt, davon wiederum 63 im Wiener Raum.

Insgesamt wurden in den vergangenen zehn Jahren über 2,8 Milliarden Euro in die universitäre Infrastruktur investiert. Der überwiegende Anteil der Gebäude österreichweit ist daher laut Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in sehr gutem Zustand. Dennoch braucht es weitere Investitionen, insbesondere auch für die Sanierung der Universitätsbauten. „Dafür investieren wir zusätzlich 485 Millionen Euro“, kündigt Mitterlehner an. Darüber hinaus sind weitere Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro in Planung.

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red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 19.04.2017