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07. Juli 2020

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Entrepreneurship mittels universitärer Spin-Offs

Entrepreneurship mittels universitärer Spin-Offs© Pexels.com/Tatiana

Die Veterinärmedizinische Universität Wien beteiligt sich zur Stärkung ihrer Spin-Off Aktivitäten an accent. Der niederösterreichische Inkubator steht seit vielen Jahren für einen erfolgreichen Transfer von Innovation und Technologie in Gesellschaft und Wirtschaft.

(red/czaak) Um Gründung und Ausgliederung eigener universitärer Projekte (Anm. Spin-off) weiter zu stärken, hat sich die Wiener Veterinärmedizinische Universität an accent als der Technologie-Inkubator des Landes Niederösterreich beteiligt. Die Institutionen arbeiten bereits einigen Jahren zusammen. Als accent-Gesellschafter kann die VetMed nun verstärkt auf das Netzwerk und das Unternehmensgründungsservice des niederösterreichischen Inkubators zugreifen.

Bewertung, Beratung und Gründung
Der primäre Fokus der Veterinärmedizinischen Universität Wien liegt auf Technologien und Innovationen mit einem hohen Mehrwert für Tier und Mensch und diese sollen nun „noch stärker in die Gesellschaft und Wirtschaft eingebettet werden“, betont Jochen Danninger, Technologielandesrat in Niederösterreich. „Die accent-Partnerschaft ist ein wesentlicher Schritt, um unseren Technologietransfer zu fördern“, ergänzt Otto Doblhoff-Dier, Vizerektor für Forschung und internationale Beziehungen an der VetMed.

2018 rief die Veterinärmedizinische Universität Wien die Initiative „Entrepreneurial Vetmed“ zur Stärkung unternehmerischer Fähigkeiten bei Mitarbeitern und Studierenden ins Leben und accent unterstützte dabei etwa die VetIdeas-Poster-Challenge 2018, wo Forscher Konzepte für potenzielle Produkte und entsprechende Ausgründungen präsentierten. Schwerpunkte der neuen Partnerschaft reichen von der Bewertung einzelner wissenschaftlicher Technologien über Coaching potentieller Gründer bis hin zur Beratung bezüglich Markteinführung der Produkte.
Weitere Partnerschaften mit niederösterreichischen Fachhochschulen

„Das accent hilft auch bei der Einschätzung des Entwicklungsstands (Anm. „Readiness-levels“) potenzieller Start-Ups und das soll den Aufbau von FE-Projekten zwischen Start-Ups und VetMed erleichtern. Umgekehrt steht accent das VetMed-Netzwerk und deren Erkenntnisse aus Bereichen der Veterinär- und Biomedizin zur Verfügung“, erläutert Michael Moll, Geschäftsführer von accent.
  
Weiteres Potenzial für die Zusammenarbeit liegt in der Partnerschaft mit niederösterreichischen Fachhochschulen. Wissenschaftliches Know-how sowie Technologien aus der Veterinärmedizin sollen mit Start-Up-Ideen von FH-Studierenden in Einklang gebracht und sodann bestmöglich in Spin-offs umgesetzt werden. Die dafür notwendigen Formate wurden Angaben zufolge bereits entwickelt und sollen in den nächsten Monaten umgesetzt werden.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 30.06.2020