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17. Dezember 2017

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„Foxi“ als Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit

„Foxi“ als Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit© piqs.de/pman aka sea of silance

In Tulln forscht man gemeinsam mit der Wirtschaft an höherer Lebensmittelqualität.

Lebensmittelforschung vom Feld bis zum Teller steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungszentrums, das in Tulln (NÖ) eröffnet wurde. Ziel des Kompetenzzentrums ist, die heimische Futter- und Lebensmittelproduktion sicherer und nachhaltiger zu machen und Innovationen voranzutreiben. Dazu arbeiten sechs wissenschaftliche Einrichtungen und über 30 Partner aus der Wirtschaft zusammen.
Das Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (FFoQSI, sprich: Foxi) wird im Rahmen des Kompetenzzentrenprogramms COMET als K1-Zentrum gefördert. Für vier Jahre stehen insgesamt 16,4 Millionen Euro zur Verfügung, eine Verlängerung um weitere vier Jahre ist möglich. Die Hälfte des Budgets kommt von den Wirtschaftspartnern, fünf Prozent von den beteiligten Wissenschaftseinrichtungen und 45 Prozent von der öffentlichen Hand.

Spurensuche
Als Beispiel für die Forschungsaktivitäten nennt Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter, den Keimbefall eines Lebensmittels. Viele Keime würden erst im Halb- oder Endprodukt manifest, obwohl die Verunreinigung schon am Feld passiere. Durch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren soll nachvollzogen werden, an welcher Stelle der Produktionskette es Verfahren zur Gefahrenerkennung brauche.
Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der raschen und präzisen Detektion einer Krankheit bei Feldfrüchten, mit dem Ziel, nicht mehr das ganze Feld, sondern nur den betroffenen Bereich frühzeitig mit Pestiziden behandeln zu müssen.
Wagner ist Professor für Molekulare Lebensmittelbiologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Neben dieser sind als wissenschaftliche Partner unter anderem die Universität für Bodenkultur (Boku) und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) beteiligt. Wirtschaftspartner sind Firmen wie LGV-Frischgemüse, Philips oder Barilla.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 05.04.2017