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23. September 2017

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Stabiler Anker der Digitalisierung

Stabiler Anker der Digitalisierung© Bilderbox.com

Die Standortagentur Tirol stellt sich für 2016 ein gutes Zeugnis aus.

Mit dem soeben vorgelegten Tätigkeitsbericht 2016 dokumentiert die Standortagentur Tirol ein starkes Arbeitsjahr. Beispielhafte Leistungszahlen sind 394 in fünf Clustern vernetzte Unternehmen und Forschungseinrichtungen, 58 zu europäischen Technologiekooperationen betreute Kunden, 26 Betriebsansiedlungen oder 170 abgewickelte EU-Praktika junger Tiroler.
Thematisch stand 2016 im Zeichen der Digitalisierung. „Die Standortagentur Tirol hat stabile Anker in den Boden getrieben, um die Unternehmen und den Standort bei Industrie 4.0 und Co. rasch nach vorne zu bringen“, berichtet die Vorsitzende des Kuratoriums der Standortagentur, Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Ein Leuchtturmprojekt ist das Qualifizierungsnetzwerk Q-West. „Rund um das Internet der Dinge entstehen Chancen auf Wachstum insbesondere auch durch neue Geschäftsmodelle – dabei beraten und begleiten wir“, erklärt Geschäftsführer Harald Gohm den Service.

Start-Up Ökosystem
Das Wachstum des Start-up-Ökosystems forcierte die Standortagentur Tirol über Initiierung des Public-Private-Partnerships Startup.Tirol und konnte im Berichtsjahr selbst insgesamt 10 junge Wachstumsunternehmen beim Markteintritt begleiten. Im Rahmen des Investorennetzwerks Tirol, in dem die Standortagentur Tirol eigenkapitalsuchende Jungunternehmen mit regionalen und internationalen Privatinvestoren matcht, stand die Standortagentur Tirol zu 25 kapitalsuchenden Projekten im engen Austausch mit 15 Investoren. Zum Abschluss kam es unter anderem bei HL Innovation (economy berichtete).
Für das digitale Standortmarketing wurde der sogenannte Kompetenzatlas Tirol entwickelt. Der listet und verortet alle Mitglieder der Tiroler Cluster nach Fachbereichen auf einer Tirol-Karte, liefert detaillierte Unternehmensprofile und Spezialisierungen der Clusterpartner aus Bereichen wie Erneuerbare Energien, IT oder Life Sciences.

Links

red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 17.05.2017