Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

20. November 2017

Search form

Search form

Zehn innovative Jahre

Zehn innovative JahreAndreas Gerstenmayer, Vors. Forschungsrat Stmk. (C) at&s

Der Steirische Forschungsrat betont die Zukunftschancen im digitalen Wandel, die digitale Kompetenz ist in einigen Bereichen aber noch ausbaufähig.

Der Forschungsrat Steiermark blickt auf seine zweite fünfjährige Periode und deren Initiativen zurück. Stolz zeigt sich Vorsitzender Andreas Gerstenmayer (AT&S) über das vom Bund aufgegriffene Thema autonomes Fahren, sowie über die "breite Umsetzungsaktivität bei akademischen Spin-offs". Der digitale Wandel sowie Ökologisierung würden künftig ins Zentrum rücken.
Der mit zehn Personen besetzte Forschungsrat Steiermark berät das Land in Fragen der Forschung und Entwicklung, Technologie und Innovation. In den vergangenen fünf Jahren hätten sich besonders der digitale Wandel und die Ökologisierung an die Spitze der wichtigen Themen der Zukunft gesetzt.

Arbeit, Soziales und Kultur
Die Digitalisierung sei etwa noch im Bereich der digitalen Kompetenz ab dem Volksschulalter ausbaufähig. Doch auch in Arbeit, Soziales, Kommunikation und Kultur seien die Auswirkungen immer mehr zu spüren. Der Forschungsrat empfahl daher "mutige" Schritte in diese Richtung. Bei der Ökologie müsse die "grüne Mustermark" ihre Chancen nutzen und weiterhin internationale Spitzenleistungen verfolgen.
Besondere Erwähnung als gelungene Initiative fand das "Zentrum am Berg" im obersteirischen Eisenerz, das im September seinen Tunnelanschlag erfuhr und 2019 in Vollbetrieb gehen soll. Forschungslandesrat Christopher Drexler lobte die Expertise des Rats, aber auch sein kritisches Engagement.

Links

red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 08.03.2017