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21. September 2017

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Zweitbeste Forschungsquote der EU

Zweitbeste Forschungsquote der EU© Bilderbox.com

Österreichs Forschungsquote steigt erneut. Die Forschungsausgaben erhöhen sich auf 11,3 Milliarden Euro.

Die Investitionen für Forschung und Entwicklung (F&E) werden 2017 auf den Rekordwert von 11,3 Milliarden Euro steigen. Das entspricht gemäß Statistik Austria einer F&E-Quote von 3,14 Prozent. Gemäß der aktuellen Prognose wächst dabei der Anteil der öffentlichen Finanzierung um über fünf Prozent auf 4,08 Milliarden Euro. „Die weitere Steigerung der Forschungsquote zeigt, dass unsere Maßnahmen greifen. Der nächste wichtige Schritt ist die Erhöhung der Forschungsprämie für unsere Unternehmen auf 14 Prozent“, sagt Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Forschungsprämie
Eine Ursache für die positive Prognose war die im Zuge der Steuerreform umgesetzte Anhebung der Forschungsprämie. Durch die 2016 in Kraft getretene Erhöhung von 10 auf 12 Prozent fließen rund 100 Millionen Euro mehr an heimische Unternehmen. Insgesamt werden 2017 voraussichtlich 627,7 Millionen Euro an Forschungsprämien ausbezahlt. "Seit 2011 ist die Forschungsquote kontinuierlich gestiegen. Österreich ist im EU-Vergleich auf den zweitbesten Platz vorgestoßen und liegt zudem klar über dem europäischen Zielwert für 2020 von drei Prozent", sagt Mitterlehner.

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red/stem/mich, Economy Ausgabe Webartikel, 05.05.2017