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16. August 2018

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Das Museum der Zukunft

Das Museum der Zukunft© Bilderbox.com

Die Donau-Universität Krems (DUK) beleuchtet mit einer neuen Veranstaltungsreihe Herausforderungen und zukünftige Entwicklungschancen von Ausstellungs- und Sammlungsinstitutionen.

Die österreichischen Museen ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Um diesen Erfolg auch in Zukunft fortsetzen zu können, müssen sie auf aktuelle Herausforderungen reagieren und neue Zielgruppen und Themen erschließen. Als Unterstützung für diesen Prozess und um den Diskurs über aktuelle Entwicklungen anzuregen, hat das Department für Kunst- und Kulturwissenschaften der DUK nun eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.
Unter dem Namen „G.L.A.M.*time!“ werden ab Februar bei Workshops, Lectures und Webinaren aktuelle und visionäre Themen mit Bezug zu Museen und Sammlungen diskutiert, innovative Forschungsprojekte vorgestellt und neue Praxisformen erprobt.

Sammeln im 21. Jahrhundert
Den Auftakt macht am 2. Februar von 14 bis 17 Uhr der in Krems stattfindende Praxis-Workshop „Social Media für Sammlungsinstitutionen“. Dabei wird Judith Zingerle, Leiterin einer Werbeagentur und Lektorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Sozialen Medien im musealen Kontext sprechen und anhand von Beispielen aus der Praxis aktuellen Trends nachspüren.
Die zweite „G.L.A.M.*time!“-Veranstaltung wird am 2. März im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten stattfinden. Im Rahmen eines Vortrages wird Anja Grebe, Universitätsprofessorin für Kunstgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften an der DUK über das Thema „Das notwendige Museum. Was heißt Sammeln im 21. Jahrhundert?“ referieren und wesentliche Fragen des gegenwärtigen Selbstverständnisses sowie des gesellschaftlichen Auftrages von Sammlungsinstitutionen diskutieren.

red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 18.01.2018