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26. Mai 2017

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Einfach den Nachbarn fragen über das Internet

Einfach den Nachbarn fragen über das Internet© piqs.de/seierseier

UNIQA beteiligt sich am österreichischen Start-Up FragNebenan.com und will so den Veränderungen am Versicherungsmarkt begegnen.

Die österreichische UNIQA Versicherung hat sich an Fragnebenan.com, einem Start-Up der Sharing Economy, das in Österreich aktuell laut eigenen Angaben bereits 50.000 User in urbanen Zentren erreicht, mit 15 Prozent beteiligt. Vier junge Wiener haben diese Plattform entwickelt, um Nachbarschaftshilfe zu organisieren, andere Leute kennenzulernen oder gemeinsam etwas zu unternehmen. Zusätzlich wird Werkzeug verliehen, auf die Kinder des Nachbarn geschaut, es werden gemeinsam Lebensmittel bestellt und Empfehlungen geteilt: Wo ist der nächste Kindergarten, ein guter Arzt oder Handwerker meines Vertrauens.
"Der Versicherungsmarkt steht vor massiven Veränderungen. Wir müssen mit unseren Services und Dienstleistungen dort sein, wo uns der moderne Kunde erwartet", begründet UNIQA Chief Innovation Officer Thomas Polak die Zusammenarbeit mit Start-Ups.

Quelle der Inspiration
Innovative Start-Ups sind für Polak eine der wichtigsten Quellen der Inspiration, da sie Tag für Tag mit ihren kleinen und smarten Strukturen versuchen, ganze Branchen umzuwälzen: "Durch direkte Beteiligungen und Kooperationen mit interessanten Start-ups sind wir vorne mit dabei. Mit den Erfahrungen, die wir so sammeln, können wir unseren rund 10 Millionen Kunden genau den Mehrwert bieten, der im digitalen Zeitalter erwartet und eingefordert wird."
Nachbarschaft definiert FragNebenan.com als das Haus, in dem man wohnt und 750 Meter rundherum. Lokale Unternehmen und Personen, die im Umkreis von zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß zu erreichen sind, zählen auch dazu. Gegründet wurde FragNebenan.com 2014 im 7. Bezirk. Es eroberte rasch ganz Wien und ist heute in allen großen Städten in Österreich vertreten. Als nächster Schritt ist geplant, die Expansion ins umliegende Ausland anzugehen und sich als größter Anbieter in der DACH-Region zu etablieren.

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PressetextAustria/red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 12.04.2017