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20. November 2019

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Kultur als internationaler Standortfaktor

Kultur als internationaler Standortfaktor © NLK_Pfeiffer

Land Niederösterreich und Stadt St. Pölten budgetieren für Projekt „Europäische Kulturhauptstadt 2024“ rund 36 Millionen. Mit Beteiligung von Bund sowie Sponsoren und Kartenerlösen sollen in Summe 60 Millionen erreicht werden und damit eine entsprechende Basis für die Vervielfachung bei Wertschöpfung und Standortentwicklung der niederösterreichischen Hauptstadt.

(red/czaak) Für den Fall der Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 unterstützen das Land Niederösterreich und St. Pölten das Projekt mit je 17,83 Millionen Euro. Darüber hinaus werde auch eine finanzielle Beteiligung des Bundes mit ebenfalls 17,83 Millionen Euro angestrebt. Zuzüglich der zu erwartenden Karten- und Sponsoringerlöse sowie Drittfördermitteln, rechnet Landeschefin Johanna Mikl-Leitner mit einem Gesamtbudget von 60 Millionen Euro.

„Ein Projekt in dieser Dimension bedarf nicht nur der Unterstützung bei der Planung, sondern vor allem auch in der Umsetzung und dafür ist ein ausreichendes Budget erforderlich“, so Mikl-Leitner. „Wir sind damit finanziell sehr gut aufgestellt, um die geplanten Projekte als mögliche Kulturhauptstadt umzusetzen“, so die Landeshauptfrau zum angestrebten Gesamtbudget. Bei Erhalt des Zuschlags sollen zudem weitere 36 Millionen Euro für kulturelle Infrastrukturmaßnahmen beschlossen werden, wiederum aufgeteilt zu gleichen Teilen auf Stadt, Land und Bund.

Jugend und regionale Initiativen
An geplanten Projekten nannte die Landeshauptfrau etwa ein Kinderkunstlabor in St. Pölten, auch um Jugendliche so früh wie möglich mit Kunst und Kultur in Verbindung zu bringen. Der Klangturm und auch das Festspielhaus werden modernisiert und revitalisiert.

In Szene gesetzt werden sollen auch der Domplatz, die ehemalige Synagoge in St. Pölten, das St. Pöltner Stadtmuseum und der Kulturort im Sonnenpark. Darüber hinaus werde man die UNECSO Welterbestätte Wachau, Stift Melk und Stift Göttweig, den Festivalstandort Grafenegg, die Schallaburg oder auch Krems mit seiner einmaligen Kunstmeile und der neuen Landesgalerie einbinden.

Schulterschluss aller politischen Entscheidungsträger
„All diese kulturellen Räume ergeben gebündelt mit der Landeshauptstadt große Erfolgschancen für die Kulturhauptstadtbewerbung“, betont Mikl-Leitner. Und: „Egal ob St. Pölten den Zuschlag erhält oder nicht, St. Pölten wird im Jahr 2024 die Kulturhauptstadt Niederösterreichs sein.“

„Mit der Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt ist ein Ruck durch die Stadt gegangen. Die Bevölkerung nimmt regen Anteil an dieser Bewerbung. Generell entscheidend ist, dass alle politischen Verantwortungsträger hinter dieser Bewerbung stehen“, so Michael Stadler, Bürgermeister von St. Pölten. „Es ist eine riesige Chance, die Stadtentwicklung in all ihren Facetten voranzutreiben“, unterstreicht Stadler. Am 10. und 11. November des heurigen Jahres findet die Konzeptpräsentation statt und unmittelbar danach fällt die finale Entscheidung zur Vergabe.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 28.06.2019