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13. Dezember 2017

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Motivation statt Frustration durch Abbruch Ausbildung

Motivation statt Frustration durch Abbruch Ausbildung© Bilderbox.com

Berufsorientierte Unterstützung an Schulen als neuer Schwerpunkt der niederösterreichischen Initiative „Wirtschaft und Arbeit“ zur Vermeidung von Dropouts (Abbruch) im Bildungsweg.

Während der Lehrzeit brechen sechs Prozent der Jugendlichen ihre Ausbildung ab, an den Allgemein Bildenden Höheren Schulen (AHS) sind es sogar mehr als 20 Prozent. „Dropout schafft keine Motivation sondern Frustration, und das wollen wir nicht“, so Sonja Zwazl, NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin anlässlich des zweiten Dialogs „Wirtschaft und Arbeit“ fest. Diese Initiative von Politik, Sozialpartnern und Unternehmen will wirksame Schritte zur Anhebung der Ausbildungsqualität und zur Belebung des Arbeitsmarktes setzen. Um die Dropout-Quote an den Schulen so niedrig wie möglich zu halten, „werden wir dort mehr Berufsorientierung einführen,“ sagt Zwazl.

Beratungsgespräche direkt an Schulen
Seit fünf Jahren bieten die NÖ Wirtschaftskammer und das Land Niederösterreich den berufsorientierenden Begabungskompass – einen Talente-Check, eine Potenzialanalyse und ein persönliches Beratungsgespräch – flächendeckend in ganz Niederösterreich an. „Den Begabungskompass können die Jugendlichen inzwischen in nur mehr wenigen Stunden an einem Tag durchlaufen“, erläutert Zwazl. Weil nun auch die Beratungsgespräche direkt an den Schulen stattfinden, „haben wir die Chance, mehr Kontakt zu den AHS zu bekommen.“ Man müsse jedenfalls alle Initiativen unterstützen, die das Image der Lehre heben, unterstrich die NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin.

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NOe-Wirtschaftspressedienst/red, Economy Ausgabe Webartikel, 06.10.2017