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26. Mai 2017

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Österreich shoppt sich auf Europas Online-Gipfel

Österreich shoppt sich auf Europas Online-Gipfel© Bilderbox.com

Die Österreicher nehmen gemeinsam mit Großbritannien, Deutschland und Polen einen Spitzenplatz beim Online-Shopping ein.

Mit 10 Prozent vom gesamten Einkaufsvolumen liegen die Österreicher beim Einkaufen im Internet europaweit im Spitzenfeld. Ermittelt wurde das beim E-Shopper Barometer des Marktforschungsinstitutes Kantar auftrags der DPD-Group mit der Befragung von 23.450 Verbrauchern in 21 europäischen Ländern zum Thema Online-Shopping.
Neben europaweiten Trends wie etwa Mobile Commerce oder einer wachsenden Bereitschaft für Einkäufe in ausländischen Online-Shops zeigt diese bis dato umfangreichste Studie in diesem Segment auch die überragende Bedeutung komfortabler Versand-Services für den E-Commerce. Faktoren wie ein unkomplizierter Retourenprozess sowie Transparenz und Flexibilität bei der Paketzustellung gehören zu den wichtigsten Treibern einer Kaufentscheidung im Online-Shop.

Mehr Auslandskäufe
Europaweit haben 52 Prozent aller E-Shopper schon einmal in einem ausländischen Online-Shop eingekauft. Je nach Land gibt es aber sehr große Unterschiede: Besonders aufgeschlossen für einen Einkauf im Ausland sind Verbraucher aus Lettland (82 Prozent), Portugal (81 Prozent) und der Schweiz (79 Prozent). Österreich reiht sich mit 70 Prozent ebenfalls auf den vorderen Rängen ein. Bevorzugte Einkaufsländer der Österreicher sind Deutschland (76 Prozent), USA (32 Prozent) und China (31 Prozent).
Die Studie zeigt auch das große Wachstumspotenzial des internationalen E-Commerce: 31 Prozent der E-Shopper, die noch nie im Ausland eingekauft haben, beabsichtigen dies in Zukunft zu tun. Die wichtigsten Kriterien beim Online-Shopping sind Transparenz im Bezug auf Produkt Add-ons, Versandkosten und Rücksendeablauf sowie detaillierte Produktbeschreibungen und kostenloser Versand. Gründe, die am ehesten vom Online-Shopping abhalten, beziehen sich auf den Rückversand: komplizierte Abläufe, fehlende Transparenz bei den Richtlinien oder drohende Kosten.

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28.04.2017