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15. November 2018

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DSGVO: Österreichische Post unterstützt kurzfristig Unternehmen

DSGVO: Österreichische Post unterstützt kurzfristig Unternehmen© Bilderbox.com

Nur noch 10 Tage bis zur EU-Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 und nur 19 Prozent der europäischen Betriebe sind genügend vorbereitet. Die Österreichische Post unterstützt Betriebe nun mit einem eigenen Projekt bei der Umsetzung.

Laut einer aktuellen Studie des Marktforschers Pierre Audoin Consultants (PAC) sind nur 19 Prozent der europäischen Unternehmen auf genügend auf die neue DSGVO vorbereitet. Während sich der Großteil der Unternehmen noch in der Implementierungsphase von DSGVO-konformen Geschäftsprozessen befindet und Datenverarbeitungsverzeichnisse auffüllt, sieht sich ein Drittel mit dem Problem konfrontiert, die Vorkehrungen zum Stichtag noch nicht abgeschlossen zu haben. Für sie und jene Unternehmen, die auf Nummer sicher gehen wollen, bietet der Fachbereich Daten- und Adressmanagement der Österreichischen Post in der Data Academy Last-Minute-Hilfe sowie einen sogenannten Data Breach Notfallkit.
  
Was tun bei Datenschutzverletzung? 
Im Falle eines Data Breaches ist rasches Handeln gefragt. Nach der EU-DSGVO muss künftig jede Datenschutzverletzung an die zuständige Aufsichtsbehörde sowie den Betroffenen unverzüglich und innerhalb von 72 Stunden gemeldet werden. Angesichts der kurzen Fristen, der gesteigerten Anforderungen an die Dokumentation sowie der Höhe der drohenden Bußgelder sollte die verbliebene Übergangszeit auch genutzt werden, um effiziente Prozesse zu implementieren, durch die Datenpannen schnell erkannt und die entsprechenden Meldepflichten umgesetzt werden können.
„Die Folgen eines Data Breaches müssen für Unternehmen noch nicht gravierend sein, solange rasch gehandelt wird“, so Matthias Schlemmer, Leitung Daten- und Adressmanagement der Österreichischen Post AG. „Im Data Breach Notfallkit beraten wir Unternehmen, bei denen ein Verstoß gegen die Datensicherheit und den Datenschutz eingetreten ist und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen dieser künftig vermieden werden kann“, so Schlemmer.
 
Last-Minute-Schulungen und Praxisworkshops
Neben Grundlagenworkshops für Unternehmen, die sich noch nicht oder wenig mit der DSGVO auseinandergesetzt haben und dem Data Breach Notfallkit für den Ernstfall stehen auch spezielle Schulungen wie beispielsweise „Customer Centric Marketing“ oder „Data Driven Marketing“ für werbetreibende Unternehmen, die ein erhöhtes Datenaufkommen zu bewältigen haben, zur Auswahl.
„Die DSGVO und vor allem die kurze verbliebene Zeit bis zum Inkrafttreten der Verordnung können so manches Unternehmen unter Druck setzen. Definitiv keine Lösung sollte es aber sein, über Jahre mühevoll aufgebaute Datensätze vernichten zu müssen“, betont Schlemmer. „Unternehmen sollen sich umgehend über die EU-DSGVO informieren und im Zweifelsfall besser einen Experten konsultieren. Denn oft sind Datensätze nach nur wenigen Schritten bereits DSGVO-konform“, erläutert der Datenexperte der Österreichischen Post.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 14.05.2018