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13. November 2018

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Mobilität und Internationalisierung im Zahlungsverkehr

Mobilität und Internationalisierung im Zahlungsverkehr©Bilderbox.com

Neues Umsatzpotential für Handelsbetriebe durch grenzüberschreitende Shop-Portale.

Die rasant steigende Mobilität spiegelt sich auch in den Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten wieder. Ist der Internet-Shop auch über mobile Endgeräte einfach zu bedienen, so kann das Produkt rasch im digitalen Warenkorb landen und für den finalen Kauf gilt es nur noch die bevorzugte Bezahlart zu finden.
Diese Punkte gelten im Online-Handel als kritische Erfolgfaktoren und entsprechend waren sie auch für das Portal von BEAUNITED beim Schritt in Richtung E-Commerce von Bedeutung. Das Vertriebsunternehmen aus Graz ist auf hochwertige Kosmetikprodukte von regionalen Produzenten spezialisiert und vereint mittlerweile viele verschiedene Marken unter einem Dach.

Kombinierte Zielgruppen
Für die Bezahllösung wurde Wirecard CEE engagiert, Entscheidungsgrundlage war die Einbindung des Bezahlprozesses in die vertraute Umgebung des Shops und nur ein Ansprechpartner bezüglich technischer Integration und Anbot aller gängigen Zahlungsmittel. Die langjährige internationale Erfahrung des Zahlungsanbieters beim Thema Benutzerfreundlichkeit und die Flexibilität der Shop-Nutzung über alle mobilen Endgeräte waren ebenso relevant.
Aktuell arbeitet der BEAUNITED-Shop nun an der Verknüpfung der Geschäftstätigkeiten zwischen privaten Endkunden und Firmen sowie an der Automatisierung bei der Rechnungserstellung aus Online-Umsätzen. Hohen Ressourceneinsatz verlangt auch die ständige Wartung aller Daten, denn „wer online nicht aktuell ist, sollte lieber offline bleiben,“ so Sandro Schachner, Brand Manager bei BEAUNITED. „Die größte Herausforderung liegt in der Auswahl des richtigen Partners für die technische Entwicklung und hier ist der Wirecard-Service sehr zufriedenstellend,“ ergänzt Schachner.

Auslagerung an Spezialisten
Der auch internationale Trend die gesamten Zahlungsprozesse an externe Dienstleister auszulagern, eröffnet Online-Händlern die Chance sich verstärkt auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren. Mit der weiteren Liberalisierung des europäischen Zahlungsverkehrs beschäftigt sich entsprechend auch die EU, wo seit Jänner 2018 neue Richtlinien bei Marktöffnung und Verbraucherschutz in Kraft getreten sind. „Mit den neuen Regularien werden neue Lösungen und verstärkter Wettbewerb gefördert, dazu geht es um Kostensenkung im Zahlungsverkehr und mehr Sicherheit,“ erläutert Robert Bueninck, General Manager DACH des internationalen Paymentdienstleisters Klarna Austria.
Die Liberalisierung soll Zahlungsdienstleistern aber auch die Begleitung ihrer Kunden bei grenzüberschreitender Expansion erleichtern und umgekehrt sollen E-Commerce Anbieter praxisrelevante Erfahrungswerte stärker nutzen können. „Mit der Unterstützung von Kunden bei ihrer Internationalisierung profitieren beide Seiten vom jeweiligen Innovationspotential,“ betont Bueninck.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 26.06.2018