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25. September 2018

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Smart und swiss

Smart und swisspiqs.de/diefert

Die neue Huawei Watch vereint Tradition und Innovation.

Nun hat auch Huawei eine Smartwatch im Regal. In Österreich wird die Huawei Watch aber erst ab November im Handel erhältlich sein. Das Design der Huawei Watch ist laut Hersteller klassisch, von traditionellen Schweizer Uhren inspiriert.
Die Huawei Watch basiert auf Android Wear™, trotzdem können auch iOS-Nutzer ihre Smartphones mit der neuen Uhr vernetzen. Alerts weisen dann auf Anrufe, Textnachrichten oder Emails hin. Dazu unterstützt die Huawei Watch kabellose Kopfhörer und den Offline-Download. Musik und Navigation können über Sprachkommandos gestartet werden.

Tragbar
Die Uhr verfügt über einen integrierten Herzfrequenzsensor und sechsachsige Bewegungssensoren, inklusive Gyroskop und Beschleunigungsmesser. Die Auflösung des Display beträgt 400 x 400 Pixel. Und geht das Smartphone einmal verloren, gibt es die „Find my Phone“-Funktion.
Mit einem Durchmesser von 42 mm entspricht die Huawei Watch den herkömmlichen Maßen von Armbanduhren. Sie ist in drei unterschiedlichen Uhrengehäusen – Rotgold, Edelstahl und Schwarz – verfügbar. Mehr als 40 Ziffernblättern stehen zur Wahl – von klassisch, luxuriös, bis zu feminin, modern oder sportlich. Eine weitere Individualisierung erlauben verschiedene Armbänder aus Leder oder Metall. Der Preis beträgt voraussichtlich 398 Euro.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

Schulen und Betriebe vernetzt

Schulen und Betriebe vernetztBilderbox.com

Durch die Initiative Regionale Drehscheibe lernen niederösterreichische Schüler ihre zukünftigen Arbeitgeber kennen.

In Niederösterreich kooperieren Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer ab Mitte September in der Regionalen Drehscheibe. Ansprechpartner aus den Bezirksstellen der beiden Interessensvertretungen werden Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen aufbauen. Geplant sind Exkursionen von Schulklassen in Betriebe, Firmenpräsentationen in Schulen und Schnupperlehren, sowie Berufsberatung

Verbesserte Karrierechancen durch Vernetzung
„Je besser die Schulen und die Unternehmen vernetzt sind, umso besser ist es für die Karrierechancen der einzelnen Jugendlichen, für die Fachkräftesituation und den gesamten Wirtschaftsstandort“, betont Sonja Zwazl, Präsidentin der niederösterreichischen Wirtschaftskammer. Und Markus Wieser, Präsident der AK Niederösterreich, ergänzt: „Von der Vernetzung profitieren beide Seiten, die angehenden Lehrlinge lernen Unternehmen und Arbeitnehmer-Interessensvertretung kennen und die Firmen treffen ihre künftigen Mitarbeiter“.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

Mehr als nur Chatten

Mehr als nur Chattenpiqs.de/re_publica

Dialogspezialist atms reagiert auf rasante Entwicklung von WhatsApp. Der beliebte Messenger-Dienst wird zunehmend als Informationskanal genutzt. Das macht ein effizientes Tool für Unternehmen nötig.

800 Millionen Nutzer hat WhatsApp weltweit, in Österreich findet sich der Messenger auf mehr als der Hälfte aller Smartphones. Das Nutzungsverhalten ändert sich indes; die App wird nicht mehr nur zum privaten Chatten genutzt, sie dient jetzt auch als schneller Informationskanal. Medien, Online-Shops, Servicedienstleister, aber auch Verbände reagieren auf diesen Trend und bieten per WhatsApp News-Services oder Chats an.
Dabei stechen die hohen Öffnungsraten ins Auge. Für die User brauchbare Nachrichten werden zu fast 100 Prozent geöffnet. Und der größte Teil der Nachrichten wird innerhalb weniger Minuten angesehen.

Professionelles Tool von atms
Der Versand von WhatsApp-Nachrichten lässt sich bis zu einer gewissen Anzahl von Usern manuell erledigen. Ab mehreren hundert Nutzern ist aber laut atms ein professionelles, zuverlässiges Versandtool unumgänglich – allein schon um den Überblick zu behalten, zum Beispiel über die An- und Abmeldungen zu dem Service.
Mit WhatsATool von atms können Unternehmen WhatsApp-Nutzer regelmäßig und zuverlässig mit Informationen in Form von Texten, Bildern oder Links versorgen. Die Lösung kann über eine eigene API-Schnittstelle in bestehende Redaktionssysteme eingebunden werden. Es gibt aber auch ein separates Redaktionstool, das über den Internetbrowser bedient werden kann. (red/stem)

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

Schlechte Stimmung

Schlechte Stimmung piqs.de/ana-mcara

Umsätze rückläufig, kleine Unternehmen besonders betroffen.

Fast jedes vierte der kleinen Unternehmen (Umsatz zwischen 2 und 10 Mio. Euro) muss in diesem Jahr einen Umsatzrückgang hinnehmen. Bei den mittleren Unternehmen (bis 50 Mio. Euro Umsatz) trifft es fast jedes Fünfte. Die Großunternehmen kommen auch nicht ungeschoren davon; 16 Prozent stellen eine rückläufige Entwicklung fest.
Die Ergebnisse der alljährlich durchgeführten KSV1870 (Kreditschutzverband) Trendumfrage 2015 sind wenig erfreulich. „Diese Entwicklung ist gerade in einem klassischen KMU-Land wie Österreich besonders bedenklich. Die kleinen Unternehmen leiden auch deshalb am meisten, weil sie Umsatzrückgänge schlechter abfedern können als die großen.“, erklärt Johannes Eibl, Geschäftsführer der KSV1870 Forderungsmanagement GmbH.

Optimismus lässt nach
Die eigene Lage bewerten die befragten Unternehmen entsprechend ungünstig: 40 Prozent der Unternehmen und damit um mehr als 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr schätzen die eigene Lage gerade noch als befriedigend ein. Als mangelhaft beziehungsweise ungenügend bewerten 14 Prozent (plus 3 Prozent gegenüber 2014) ihre Situation.
Auch die Prognose fällt entsprechend schlecht aus: Nur 39 Prozent (minus 6 Prozent) rechnen noch mit einer guten oder sehr guten Entwicklung in den nächsten 6 Monaten. 44 Prozent rechnen auch im kommenden halben Jahr nur mit befriedigenden Geschäften.

red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

Lückenschluss

LückenschlussBilderbox.com

Das Hochgeschwindigkeitsinternet kommt nun auch aufs Land. Eines der dichtesten LTE-Netze weltweit soll die Versorgungslücke im ländlichen Raum schließen.

In den abgelegenen Gemeinden Österreichs konnte man bislang davon nur träumen: Internet, das seinen Namen auch verdient. Jetzt nimmt der Mobilfunkanbieter Drei das laut eigenen Angaben größte LTE-Netz Österreichs in Vollbetrieb. In den vergangenen zwei Jahren hat Drei die Zahl seiner Sendestation um die Hälfte erhöht. Und die nunmehr 6.000 Sendestationen sind seit Ende August alle mit dem neuen mobilen Internet-Standard LTE ausgestattet.
„Ein schneller Internetzugang wird für die Menschen immer wichtiger. Mit dem größten LTE-Netz des Landes schließen wir die Versorgungslücken im ländlichen Raum“, erklärt CEO Jan Trionow. Das LTE-Netz von Drei erreicht laut Trionow schon heute Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und eine Bevölkerungsabdeckung von 98 Prozent. Zum Vergleich: Österreichs offizielles Ziel bis 2018 ist eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s – für 70 Prozent der Bevölkerung. Für 2020 wird eine flächendeckende Versorgung angepeilt. Kleinere Brötchen backt die EU-Kommission: Bis 2020 sollen alle Europäer mit 30 Mbit/s versorgt sein.

Starke Nachfrage
Die Internet-Nutzung ist in Österreich zuletzt sprunghaft angestiegen. Dafür verantwortlich zeichnet die großflächige Verbreitung von Smartphones, Social Media-Netzwerken, Streaming-Diensten und Online-Gaming-Angeboten. Streaming-Dienste werden laut marketmind von etwa 40 Prozent der Österreicher zumindest einmal pro Monat genutzt; mehr als ein Viertel streamt sogar einmal pro Woche. In unterversorgten Gebieten würde rund jeder Zweite häufiger online Videos, TV- und Streaming-Inhalte ansehen, wenn die Internetverbindung besser wäre.
Unternehmen trifft die mangelnde Versorgung im ländlichen Raum besonders hart. Für 90 Prozent ist eine leistungsfähige Internetverbindung von großer Bedeutung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen nimmt Einschränkungen in ihren geschäftlichen Aktivitäten wahr, die auf eine mangelnde Internetversorgung zurückzuführen sind.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 04.09.2015

Managementexpertise für Sales and Services

Managementexpertise für Sales and ServicesGerhard Schuster, T-Systems Austria. (c) T-Systems Austria, KatharinaSchiffl

T-Systems engagiert Gerhard Schuster als Mitglied der Geschäftsführung mit operativer Verantwortung für Bereiche Sales und Services.

Gerhard Schuster (46) verantwortet ab 1. September 2015 als Mitglied der Geschäftsführung den Sales und Services Bereich bei T-Systems in Österreich. Schuster war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung bei Atos CEE.
Hier führte er in verschiedenen Ländern mehrere Sales und Service Bereiche und ein Team von 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er bringt in unterschiedlichen Funktionen, mehr als 17 Jahre Erfahrung im IT- und Telekommunikationsbereich mit.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 04.09.2015

Wie fördert Österreich?

Wie fördert Österreich?Bilderbox.com

Gemessen am BIP zählt Österreich zu den Forschungsförderungsweltmeistern. Ob aber das Richtige gefördert wird, darüber gingen die Meinungen in Alpbach auseinander.

Rund 3,8 Mrd. Euro wendet die öffentliche Hand heuer für Forschung auf. Doch wird damit das Richtige gefördert, unterstützt das Fördersystem auch risikoreiche Innovationen oder nur Mainstream-Forschung, fragt sich ein Arbeitskreis bei den Alpbacher Technologiegesprächen. Experten zeigen sich, wie APA-Science berichtet, uneinig.

Geldgeber soll Prioritäten definieren
Für Christoph Kratky, den ehemaligen Präsidenten des Wissenschaftsfonds FWF, fördern Institutionen wie der FWF allein durch ihre Verpflichtung zur Exzellenzforschung das Richtige. Komplexitätsforscher Stefan Thurner von der Medizin-Uni Wien fragt dagegen, „welche aus der Grundlagenforschung entstammende gesellschaftsverändernde Innovation in den letzten 50 Jahren aus Österreich gekommen ist.“ Und da er sich hier eine Antwort schuldig bleiben muss: „Nein, in Österreich fördern wir nicht das Richtige."
Die Innovationsexpertin Brigitte Ecker vom Institut für Höhere Studien (IHS) ist sich sicher, dass das Richtige gefördert werde, die „umfassend praktizierte Evaluierungskultur trägt hier wesentlich zur Qualitätssicherung bei.“ Das neue Mitglied im österreichischen Forschungsrat, Klara Sekanina, verweist auf die USA, wo „der Staat nahezu eine Forschungshoheit hat und entscheidet, was das Richtige ist.“ Das ist laut Kratky legitim, der Geldgeber soll Prioritäten definieren. „Allerdings ist das, was politisch legitim ist, nicht automatisch gut beziehungsweise richtig.“

Mainstream oder Risiko
Die Alpbacher Runde ist sich auch nicht einig, ob in Österreich vor allem die Mainstream-Forschung gefördert werde. Thurner bejaht das und findet es für die angewandte Forschung als in Ordnung, aber in der Grundlagenforschung „komplett fehl am Platz.“ Die Mainstream-Forschung will Kratky nicht verdammt sehen. Thurner meint dagegen, dass die Peer-Evaluierung zum Mainstream führe und helfe „im wahrsten Sinne des Wortes das Mittelmaß zu perpetuieren.“
Für die angewandte Forschung erklärt Sekanina, dass ein Fördersystem „gar nicht darauf ausgelegt sein sollte, den Firmen das unternehmerische Risiko abzunehmen.“ Sie lobt das Schweizer Fördersystem, das den Firmen ermöglicht, eine höhere Forschungstiefe zu erzielen und damit ein höheres Risiko einzugehen. Auch Ecker fordert eine „stärkere Bereitschaft des Staates, den Unternehmen mehr Spielraum zu gewähren und mehr Risikofreude zu unterstützen.“

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe 999999, 04.09.2015

Getrübter Durchblick

Getrübter Durchblickpiqs.de/brandy74

Viele Unternehmen verstehen die Wettbewerbsvorteile des Cloud Computing nicht, so eine aktuelle Studie von Oracle. Stattdessen schielen sie nur nach den Einsparungsmöglichkeiten. Cloud-basierte Plattform-as-a-Service-(PaaS)-Anwendungen und die Agilitätsgewinne, die sie ermöglichen, sind weitgehend unbekannt.

Weltweit überschätzen Firmen die Anpassungsfähigkeit ihrer IT-Systeme. Laut den Ergebnissen der Oracle Cloud Agility-Studie, können die meisten Unternehmen nicht schnell genug auf dynamische Faktoren wie die Auslastung ihrer IT Infrastruktur reagieren und sind bei der zeitnahen Einführung neuer Anwendungen überfordert. Vor diesem Hintergrund ist es Oracle zufolge besonders bemerkenswert, dass Technologien, die Abhilfe schaffen können, insbesondere PaaS-Anwendungen, so gut wie unbekannt sind.
Von den über 2000 Teilnehmer der Studie sind sich 80 Prozent dessen bewusst, welche Bedeutung die Agilität der IT-Systeme für die Wettbewerbsfähigkeit hat. Die Gefahr, dass Wettbewerber ihren Kunden innovative Produkte schneller zur Verfügung stellen könnten, nehmen 27 Prozent der Befragten als größte Bedrohung für das eigene Geschäft wahr. Deutsche Firmen sehen das vergleichsweise entspannt: Nur 19 Prozent sehen das als problematisch an, sie fürchten vielmehr (28 Prozent) die effektivere Gestaltung interner Prozesse bei der Konkurrenz.

Potential von Cloud Computing
Welches Potential Cloud Computing und insbesondere PaaS zur Steigerung der Agilität bieten, wird von den meisten Firmen noch nicht erfasst. So wissen etwa die Hälfte der Befragten nicht, dass man Anwendungen zwischen Public, Private und Hybrid Cloud verschieben kann und dass es möglich ist, On-Premise-Applikationen in die Cloud auszulagern. Zusätzlich trauen sich nur etwa 50 Prozent der Unternehmen zu, mobile Applikationen innerhalb eines halben Jahres einzuführen. Lediglich 32 Prozent der Befragten verstehen überhaupt, was PaaS ausmacht. Und 29 Prozent wissen mit dem Thema überhaupt nichts anzufangen.
In Deutschland ist das Verständnis zwar besonders hoch, dort spielen aber eher die möglichen Kosteneinsparungen durch eine schlankere IT-Infrastruktur eine Rolle. Laut Mark Borgmann, Oracle Deutschland, ist das der falsche Ansatz: „PaaS-Lösungen bieten Unternehmen ungeahnte Flexibilitätsgewinne bei minimalem Einrichtungsaufwand. Natürlich ergeben sich auch Einsparungspotentiale, aber insbesondere der schnellere Entwicklungsprozess verspricht hohe Wettbewerbsvorteile.“

red/stem, Economy Ausgabe 999999, 04.09.2015

POST CITY: Lebensräume für das 21. Jahrhundert

POST CITY: Lebensräume für das 21. JahrhundertBilderbox.com

Ars Electronica 2015 startet von 3. bis 7. September mit vier Schwerpunkten zur Zukunft von Lebensräumen.

Gemeinsam mit hunderten Künstlern und Wissenschaftlern aus aller Welt geht das diesjährige Festival der Frage nach, wie es um die Zukunftsfähigkeit unserer Städte bestellt ist. Vier Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt: Future Mobility – die Stadt als Verkehrsknoten, weiters Future Work – die Stadt als Arbeitsplatz und Marktplatz, dann Future Citizens – die Stadt als Gemeinschaft und schliesslich Future Resilience – die Stadt als Bollwerk.

Europaprämiere mit Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion
Zentrale Location ist heuer das (stillgelegte) Postverteilerzentrum am Areal des Linzer Hauptbahnhofs. Hier wird die überaus umfangreiche POST CITY-Ausstellung gezeigt, in deren Zentrum der erstmals in Europa präsentierte Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion steht (economy berichtete). Inmitten dieser sowie rund um diese Ausstellung werden sich eine ganze Reihe diskursiver Formate ebenfalls mit dem Festivalthema beschäftigen.

Prix Ars Electronica
Im Bereich der Innenstadt dreht sich so gut wie alles um den Prix Ars Electronica: Mit der CyberArts-Schau werden die weltbesten Medienkunstarbeiten des Jahres gezeigt, dazu das Animation Festival. Im Rahmen von Art & Science gastieren im Stammhaus der Linzer Kunstuniversität Studierende der Université Paris 8 mit ihren Arbeiten, am Linzer Hauptplatz öffnet das mobile Ö1-Atelier seine Türen.

Elements of Art and Science
Im Ars Electronica Center wartet die neue Ausstellung „Elements of Art and Science“. Das Stammhaus der Ars Electronica wartet zudem noch mit zwei weiteren Attraktionen auf: der gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gestalteten Ausstellung „Raumschiff Erde“ und dem erst Anfang August eröffneten Deep Space 8K.

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red/mich, Economy Ausgabe 999999, 01.09.2015

Wissen schafft Zukunft

Wissen schafft ZukunftBilderbox.com

Wirtschaftsministerium verlängert Förderprogramm "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" mit Fokus auf Industrie 4.0 und stellt weitere zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung soll Unternehmen ermöglichen, gemeinsam mit Hochschulen oder Forschungsinstituten maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen für ihre Mitarbeiter durchzuführen. Das über die Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelte Programm fördert hochspezialisierte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen (vom Seminar bis zum Lehrgang), die noch nicht am Markt angeboten werden.
"Wissen schafft Zukunft und sichert Arbeitsplätze. Auf Basis einer positiven Evaluierung stellen wir daher noch heuer zehn Millionen Euro für das Programm zur Verfügung“, so Minister Reinhold Mitterlehner. "Die laufende Weiterbildung ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine besondere finanzielle Herausforderung. Daher war es uns besonders wichtig, dass die Teilnahme für die Unternehmen ohne weitere externe Kosten möglich ist", betont Staatssekretär Harald Mahrer.

Neue Bildungsangebote für neue Geschäftsfelder
Seit dem Start Mitte 2011 haben insgesamt über 1.200 Teilnehmer an über 60 Qualifizierungsmaßnahmen teilgenommen, rund 700 Personen sind aktuell noch in Schulungen. "Das Programm hat auch für die teilnehmenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen hohen Nutzen: Ihre Leistungen werden bis zu 100 Prozent gefördert, und sie können neue Angebote entwickeln, die am Markt noch nicht vorhanden sind, damit neue Geschäftsfelder erschließen und neue Partnerschaften eingehen", ergänzt Mitterlehner.
Als Beispiel nennt das Ministerium das RFID-Qualifizierungsnetzwerk Steiermark, das mit insgesamt 23 Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und weit über 250 Teilnehmern in bisher 24 einzelnen Kursen eine der größten bisher geförderten Weiterbildungsmaßnahmen ist. Generell sind Wien, Nieder- und Oberösterreich sowie die Steiermark jene Länder mit den meisten geförderten Bildungsangeboten.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 01.09.2015

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