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02. Dezember 2022

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Die nächste Ausbaustufe betrieblicher Transformation

Die nächste Ausbaustufe betrieblicher Transformation© K-Businesscom

Aus Kapsch BusinessCom wurde K-Businesscom. Die Kompetenz, Unternehmen bei Digitalprojekten zu unterstützen, spiegelt sich in der eigenen Entwicklung des führenden IKT-Dienstleisters im CEE-Raum. Ein neuer Fokus betrifft unternehmensübergreifende Plattformen für neue Geschäftsmodelle.

(Christian Czaak) Im Sommer 2021 wurde Kapsch BusinessCom mit neuer Eigentümerstruktur aus der Kapsch Gruppe (u.a. Kapsch TrafficCom) ausgegliedert und agiert seitdem als eigenständiges Unternehmen in der DACH-Region, Tschechien und Rumänien. Jetzt gibt es dazu mit K-Businesscom AG einen neuen Firmennamen - und mit „We transfer for the better“ einen neuen strategischen Leitspruch und einen neuen Fokus auf unternehmensübergreifende Plattformen für neue Geschäftsmodelle.

Von Beratung bis ganzheitliche Umsetzung
K-Businesscom (KBC) ist ein lokaler Digitalisierungspartner, der zertifizierte Technologie-Kompetenz mit umfangreicher Branchen-Expertise verknüpft und bei betrieblichen Projekten sowohl beratend als Consulter auftritt, als auch die komplette Projektumsetzung bis hin zur Nachbetreuung verantwortet.

“Die Basis für all das bildet die langjährige Erfahrung unserer über 1.550 KBC-Mitarbeiter:Innen und unser Anspruch als Marktführer für Netzwerklösungen, Collaboration, Datacenter-Infrastruktur, Security und Managed Services. Das kombinieren wir mit den Technologien und Services internationaler Hersteller wie Cisco, Microsoft, HPE oder AWS“, erklärt Franz Semmernegg, CEO bei KBC.

Neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle
Der IKT-Dienstleister entwickelt dabei mit seinen Kunden auch neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle auf eigenen Plattformen und verknüpft diese mit kundenspezifischen Software-Applikationen, bis hin zu Projekten im Bereich Sensorik, Internet-of-Things (IoT) oder Artficial Intelligence (AI/KI).

Ein Schwerpunkt der KBC-Dienstleistungen betrifft zudem die Themen Cloud-Computing, Smart Work & -Office und insbesondere den Bereich Sicherheit. Hier sorgt ein eigenes Cyber Defense Center von K-Businesscom für einen 24/7 Schutz vor Cyberangriffen. Bedingt durch die langjährige KBC-Expertise im Bereich Kommunikation und Netzwerk gibt es dazu moderne physische Sicherheitslösungen, wo dann auch Sensoren oder Kameras inkludiert sind.

Technologische Innovation plus Business-Verständnis
„Wir kommen aus dem Bereich Kommunikation und Netzwerk, danach kamen unsere Managed Services dazu und der Weg in Richtung Digitalisierung, um die Prozesse unserer Kunden besser zu verstehen sowie Branchen-Verständnis und Applikations-Knowhow aufzubauen. Mittlerweile sind wir auch ein Software-Entwickler“, skizziert Jochen Borenich, Vorstandmitglied bei KBC, die Entwicklungsphasen.

„Aktuell folgt nun die Phase der Skalierung, denn es geht nicht mehr nur um einzelne Projekte, sondern wir wollen skalieren und Plattformen bauen. Das heißt, wir gehen verstärkt in Kooperationen mit anderen Unternehmen, im Sinne von „Cross Innovation“ und „Cross Industry“. Von daher auch unser neuer Anspruch „We transform for the better“, erläutert Borenich.

Digitalisierung für nachhaltige Transformation
Das „We“ stehe nun für Co-Creation und für gemeinsame Projekte mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie etwa der Büromöbelhersteller SEDUS oder der Leuchtenhersteller Zumtobel. Das „Transform“ stehe für Veränderungen, wo Digitalisierung nicht nur Wegbereiter (Enabler), sondern Antreiber wird. Und das „Better“ stehe für eine nachhaltige Veränderung zum Besseren – gesellschaftlich, ökologisch und ökonomisch.

„Beim Thema Nachhaltigkeit müssen drei Elemente berücksichtigt werden: People – Planet – Profit. Wir müssen die Menschen mitnehmen, auf den Planeten achten und natürlich auch ein profitables wie nachhaltig ökologisches Geschäftsmodell umsetzen. Wir sehen uns auf dieser Reise als Digital Business Engineers“, erklärt Jochen Borenich die neue KBC-Strategie.

Ingenieur und Entrepreneur
„Hier sind mehrere Aspekte umfasst. Als Ingenieur muss ich Kompetenz im Bereich Technologie und Architektur haben, um Ideen selbst umsetzen zu können – und dazu muss ich Entrepreneur sein, um das Business zu verstehen. „Digital“ bezeichnet dann die Werkzeuge, die wir mitbringen“, ergänzt Franz Semmernegg.

„Diese Kombination aus Beratungskompetenz, technologischem Knowhow, Unternehmertum und digitalen Tools ist in der Form einzigartig und aus unserer Sicht auch notwendig. Wir entwerfen das Haus, wir bauen es und wir betreiben es auch“, unterstreicht Franz Semmernegg, CEO von K-Businesscom (KBC).

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 10.05.2022