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13. Dezember 2017

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Die nächste Handygeneration kommt aus Linz

Die nächste Handygeneration kommt aus Linz© piqs.de/gisi mueller

Ein neues CD-Labor der Uni Linz erforscht neuartige Signalverarbeitungsmethoden.

In Linz arbeitet man an einer neuen Handygeneration – Ziele sind besserer Empfang, ganz geringer Energieverbrauch und höhere Datentransfer-Rate. An der Johannes Kepler Universität (JKU) wurde nun dazu ein neues Christian Doppler Institut (CD) eröffnet. 4,7 Millionen Euro werden in die Entwicklung leistungsstarker Mobilfunkchips gesteckt.

Hälfte der Kosten übernimmt öffentliche Hand
In dem bis 2023 laufenden Labor werden zwölf Mitarbeiter neuartige Signalverarbeitungsmethoden erforschen. Das Wissenschaftsministerium fördert dieses Projekt, insgesamt steuert die öffentliche Hand die Hälfte der Kosten bei, der Rest kommt von der Linzer Intel-Tochterfirma Danube Mobile Communications Engineering (DMCE).
Die zukünftigen Systeme beziehen sich aber nicht nur auf Smartphones, sondern "umfassen auch Automobile, Maschinen und viele Geräte, die wir ständig im Alltag nutzen. Die Arbeiten unseres CD-Labors werden helfen, maßgeschneiderte Funkchips für alle diese verschiedenen Anwendungen zu entwerfen", erklärt einer der Leiter das Labors, Andreas Springer vom Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenzsysteme.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 04.04.2017