Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

21. November 2017

Search form

Search form

Eintausend Euro statt Blumen

Eintausend Euro statt Blumen© FEEI_Roßboth_APA

Erfolgreiche Studentinnen bekommen am FH Technikum Wien keine Blumen, sondern konkrete Karriereunterstützung.

Der FEEI und die FH Technikum Wien fördern bereits zum elften Mal sechs erfolgreiche Studentinnen mit 1.000 Euro in bar sowie dem Ersatz der Studiengebühren für ein Jahr. Zum dritten Mal begleiten Mentorinnen aus der Wirtschaft die Nachwuchstechnikerinnen bei ihrer Karriereplanung. Der Frauenanteil an der FH Technikum Wien wächst stetig: Lag der Anteil der Studentinnen 2006 noch bei 11,5 Prozent, ist er 2016 auf 19 Prozent gestiegen. Vor allem akademische Lehrgänge sind bei Frauen beliebt. Das Stipendium soll jungen Frauen Mut für ein technisches Studium machen und etwaige Berührungsängste abbauen.

Persönlicher Kontakt
Das Mentorinnenprogramm ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Die Mentorinnen erhalten einen persönlichen Kontakt mit vielversprechenden High Potentials der Fachhochschule. Das Mentorinnenprogramm läuft jeweils für ein Jahr und beinhaltet Besuche des Unternehmens, in dem die Mentorin arbeitet. Die persönlichen Kontakte zwischen Mentorin und Mentee können individuell gestaltet werden.
Jeder sechste Studierende an der FH Technikum Wien ist weiblich, wobei drei Studienrichtungen besonders herausragen: der Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering sowie die beiden Master-Studiengänge Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie Tissue Engineering and Regenerative Medicine. Bei letzterem beträgt der Frauenanteil eindrucksvolle zwei Drittel. Für das Leistungsstipendium 1.000 Euro statt Blumen müssen die Studentinnen theoretisch einen Notendurchschnitt unter 1,5 haben. Allerdings haben die vier Stipendiatinnen sogar einen beachtlichen Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,1.

Links

red, Economy Ausgabe Webartikel, 19.06.2017