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07. Juni 2020

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Entscheidend ist der Kaufabschluss

Entscheidend ist der Kaufabschluss© Wirecard CEE

Moderne Payment-Services sollten die Wünsche der Kunden erfüllen und die Interessen der Online-Händler abbilden. Ein Expertenkommentar von Roland Toch, Managing Director CEE bei Wirecard.

Als Unternehmen mit Onlinepräsenz wird man heute oft an Parametern wie Ladezeit, Datenvolumen oder Optik auf mobilen Endgeräten bemessen. Auch der beste Content macht auf einer schlecht gestalteten Webseite, die ewig lädt, Unmengen an Daten verbraucht und sich am Smartphone nicht bedienen lässt, eine schlechte Figur. Besucher der Webseite lassen hier nicht mit sich verhandeln: dauert das Laden der Seite zu lange, wird der Besuch abgebrochen.

Intuitives Design
Besonders tragisch ist das für Onlinehändler, deren unternehmerischer Erfolg von zufriedenen Besuchern abhängt. Da muss die Leistung eines Shops auch mit den steigenden Ansprüchen der Konsumenten wachsen. Wichtig ist daher eine aktuelle Shopsystem-Software mit entsprechenden Erweiterungen. Dies gilt primär für einen der wichtigsten Punkte im Kaufprozess: den Checkout als finalen Kaufabschluss.

Dieser Checkout-Prozess lässt sich mit einem intuitiven Online-Design ganz einfach selbst gestalten, ebenso die Anpassung an das eigene Unternehmensdesign, etwa mittels der neuen Wirecard Payment Page. Kunden geben beim Bezahlen schließlich sensible Daten preis, sie müssen daher in die Sicherheit der Seite vertrauen. Eine professionelle Bezahlseite, die dem Look-and-Feel des restlichen Onlineshops entspricht, vermittelt das.

Zusätzliche Stellschrauben
Das Wirecard-Lösungsportfolio inkludiert derartige smarte Bezahlprozesse für moderne Konsumenten und das betrifft auch die eingangs angeführten Themen Ladezeiten und Datenvolumen, die im Vergleich zu bisherigen Anwendungen auf allen Endgeräten verbessert wurden. Es gibt aber noch weitere Stellschrauben, derer sich Händler bedienen können. Die sogenannte User-Experience im Onlineshop wird durch einen übersichtlichen und klar strukturierten Shop deutlich verbessert.

Die Kunden sollen sich auf das Wesentliche – den Kaufabschluss – konzentrieren können und nicht von vielen Eingabemöglichkeiten abgelenkt werden. Außerdem sollten sie von Beginn an sehen, welche Schritte sie für einen erfolgreichen Kaufabschluss durchlaufen müssen, an welcher Stelle des Bestellvorgangs sie sich gerade befinden und was als Nächstes zu tun ist. Dies kann etwa über Fortschrittsbalken oder Nummerierungen der Schritte erreicht werden.

Umgang mit Kundendaten
Um den Kaufabschluss schnell und einfach zu gestalten, sollten beim Bestellvorgang auch nur tatsächlich notwendige Daten abgefragt werden. Ist die Angabe des Karteninhabers bei Kartenzahlungen nicht zwingend nötig, können Händler Kunden auch nur mit der Kartennummer bezahlen lassen. Neben den Bezahldaten ist im Checkout auch der Umgang mit persönlichen Kundendaten entscheidend.

Grundsätzlich gilt: Kundendaten sind wertvoll und daher gehen auch viele Konsumenten sehr vorsichtig mit der Weitergabe ihrer Daten um. Händler sollten ihren Kunden entsprechend gute Gründe liefern, warum sich die Registrierung in ihrem Onlineshop lohnt. Ein Beispiel sind Folgekäufe, die durch Registrierung und Hinterlegung der Bezahldaten einfacher und schneller möglich sind. Trotzdem sollte Kunden immer die Wahl gelassen werden, ob sie sich registrieren oder als Gast bestellen möchten. (Der Autor Roland Toch ist Managing Director Central Eastern Europe bei Wirecard).

Links

Roland Toch, Economy Ausgabe Webartikel, 16.12.2019