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01. Juni 2020

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Ganzheitlich muss auch individuell beinhalten

Ganzheitlich muss auch individuell beinhalten© Bilderbox.com

Digitale Innovationen ermöglichen eine personalisierte Kundenbetreuung. Betreuungsintensive Branchen wie Gesundheitswesen oder Handel profitieren von vernetzten Wertschöpfungsprozessen.

(red/czaak) Das Gesundheitswesen ist eine Branche, die laufend mit den Themen Kostenreduktion und Verbesserungspotentiale für Patienten und Personal verbunden wird. Experten sehen in der Verwaltung und bei Betreibern wie Krankenhäusern umfangreichen Bedarf zur Optimierung der gesamten medizinischen Leistungskette.

Elektronische Fieberkurve
Zur Steigerung der Behandlungsqualität und Verschlankung der Prozesse kann die Branche mittlerweile auf ganzheitliche Krankenhausinformationssysteme (KIS) und spezielle Softwarelösungen (i.s.h.med) zurückgreifen. Der zunehmende Einsatz mobiler Arbeitsgeräte muss dabei ebenso integriert werden und damit auch ein sicheres und jederzeit verfügbares Datenmanagement.

Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) ist mit 23 Krankenhäusern und Pflegezentren sowie über 17.000 Mitarbeitern eines der größten Spitalsunternehmen Europas. Als Schritt in Richtung papierloses Krankenhaus wurde gemeinsam mit T-Systems das auf SAP aufgebaute Krankenhausinformationssystem i.s.h.med eingeführt und aktuell nun auch die sogenannte Elektronische Fieberkurve.

Hier werden alle für eine Behandlung relevanten Patientendaten digital verschränkt und verfügbar gemacht. „Die Umstellung auf das neue SAP/i.s.h.med war unabdingbar. Die Vielzahl an Funktionen unterstützt Mitarbeiter bei ihren individuellen Arbeitsprozessen und zudem erreichen wir eine zeitgemäße medizinisch-pflegerische Betreuung der Patienten,“ so Karl Kocever, Leiter IKT-Betrieb in der KAGes.

Erweiterbare Servicedienste für individuellen Mehrwert
Ein anderer Bereich, wo die Erwartungshaltung der Kunden laufend steigt ist der Handel. Um deren Bedürfnisse erfüllen zu können, braucht es ebenso ganzheitliche Lösungen, die zudem über erweiterbare Servicedienste individuellen Mehrwert inkludieren. Das steirische Genussunternehmen „Gaumenglück“ bietet für Betriebsrestaurants, Pflegeinrichtungen, Mensen oder Kindergärten individuelle Gastronomiekonzepte mit vielfältigen Speiseanboten. Die Pallette reicht von Automatenservice und Pausenbuffet über Mittagstische bis zur Komplettverpflegung, und das Gaumenglück-Team liefert dabei fertig an oder kocht direkt vor Ort.

Die Auswahl des Gastronomiekonzeptes und der Speisen passiert primär über das Webportal und als zusätzliches Serviceelement wurde nun mit Wirecard eine neue Bezahlform entwickelt. Die Kunden von Gaumenglück können über ein Online-Portal Geld auf eine standortgebundene Smartcard mit sogenannter Near-Field-Technologie (NFC) laden.

Smartphone als Geldbörse
Am Campus Graz West der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) wird allen ansässigen Firmen und deren Mitarbeitern diese praktische Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung in der Kantine geboten und im nächsten Schritt werden auch die Getränke- und Snackautomaten vor Ort inkludiert.

„In der heutigen Zeit ist das bargeldlose Zahlen bereits ein gelernter Prozess und daher eine selbstverständliche Option unseres Angebots“, so Lorenz Reichel, Geschäftsführer von Gaumenglück. Für die steigende Nutzung mobiler Endgeräte beinhaltet die Wirecard-Anwendung eine flexible Ausweitung bei mobilen Payment-Lösungen.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 25.11.2019