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29. Juni 2017

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Heikle Vernetzung

Heikle Vernetzung© piqs.de/paul sapiano

Im Gesundheitsbereich entstehen besonders sensible Daten. Das FH Technikum Wien forscht daher an sicheren Medizin-Apps.

Die sichere Vernetzung medizinischer Daten außerhalb von Kliniken mit dem Schwerpunkt app- und sensorgestützter Überwachung chronischer Krankheiten hat eine Forschungsarbeit der FH Technikum in Wien zum Mittelpunkt. Den Bedarf habe zuletzt etwa die weltweite Attacke mit dem "WannaCry"-Virus gezeigt, von der auch Gesundheitseinrichtungen betroffen waren, heißt es in einer Aussendung.

Stadt Wien fördert eigenes Innovation lab
In einem Innovation Lab werden in Zukunft die entwickelten Open-Source-Software-Komponenten getestet, die den Herstellern von Medizintechniksoftware dann kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dieses digitale Test- und Demonstrationslabor ist das Herzstück des von der Wiener MA23, der Magistratsabteilung für Wirtschaft, Arbeit und Statistik, geförderten Projekts Innovate, welches von Veronika David vom Institut für Biomedical, Health & Sports Engineering geleitet wird.
Die Software-Komponenten sollen dann sichere Apps gewährleisten. "Unser Fokus liegt auf dem Gesundheitsbereich. Mit den Security-Bausteinen lassen sich aber im Prinzip Apps aus jedem Bereich absichern. Daran arbeiten wir seit Herbst 2016", erläuterte IT-Sicherheitsexperte Alexander Mense, Leiter des Instituts Information Engineering & Security, der in dem Projekt als Key Researcher tätig ist. Die Nutzung von Apps in der Medizin stelle aber grundsätzlich höhere Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 30.05.2017