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29. Juni 2017

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Himberger Nebelmacher exportiert weltweit

Himberger Nebelmacher exportiert weltweit© Bilderbox.com

Mit CO2-freiem Bühnennebel sorgt niederösterreichische MT-Electronic für angenehme Atmosphäre mit Spareffekt.

Eine neue Art von Nebelmaschine hat Mario Tomazetich in Himberg entwickelt. Diese Maschine arbeitet mit reinem Wasser und kommt so im Betrieb um einiges günstiger als die herkömmlichen Geräte mit CO2 und Trockeneis. Außerdem wird sie von Darstellern und Publikum als angenehmer empfunden. „Mit unserer Nebelmaschine sind wir weltweit die einzigen, die ein tadellos funktionierendes System anbieten können“, betont der Unternehmer.
Die Nebelmaschine wird in unterschiedlichen Größen produziert. Sie ist ab 8.500 Euro zu haben. Laut Tomazetich ist das zwar nicht günstiger als eine herkömmliche Maschine, aber im Betrieb aber kosten zehn Minuten mit der neuen Aqua Low Fog Machine drei Euro, beim Einsatz von CO2 sind es mindestens 100 Euro und auch noch mehr. So amortisiert sich die neue Nebelmaschine in relativ kurzer Zeit.

Gesetzliche Änderung
Die Kunden von Tomazetich finden sich weltweit, in Japan, USA, Türkei, Russland und in Europa mit dem Friedrichstadt-Palast in Berlin, der Volksoper und dem Volkstheater in Wien sowie dem Goehteanum im schweizerischen Dornach. „Vielen Betreibern von Veranstaltungsstätten ist noch nicht bewusst, dass sich bald die Gesetze ändern werden. Druckbehälter wie bei der Nebelerzeugung mit CO2 dürfen nicht mehr verwendet werden. Unsere Aqua Low Fog Machine kann hier aber auch in Zukunft eingesetzt werden“, erklärt Tomazetich.
Bisher befindet sich der Nebel meist am Boden, wo sich auch das giftige CO2 sammle und daher Schauspieler und Sänger oft über die Auswirkungen der herkömmlichen Nebelmaschinen klagen, was aber bei der mit reinem Wasser betriebenen Maschine wegfällt.

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NOe_Wirtschaftspressedienst/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 15.05.2017