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30. April 2017

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Nachhaltiges Wertschöpfungspotenzial für lokale Innovation

Nachhaltiges Wertschöpfungspotenzial für lokale Innovation© Standortagentur Tirol 

Beim Ansiedeln von neuen Betrieben erzielt Tirol Erfolge. Die meisten Unternehmen kommen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Unter Betreuung durch die Standortagentur Tirol haben sich im Vorjahr 26 Unternehmen aus dem Ausland oder aus österreichischen Bundesländern am Standort Tirol neu niedergelassen. „Die 26 Ansiedlungen sind ein neuer Rekord und haben ein besonders hohes Wertschöpfungspotenzial. Ein Viertel der Ansiedler will in Tirol forschen und entwickeln. Weitere 23 Prozent der Ansiedler sind innovative Start-ups“, erklärt die zuständige Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. „Damit tragen Betriebsansiedlungen maßgeblich zur Erreichung unseres technologiepolitischen Ziels bei, den Anteil der F&E-treibenden Unternehmen am Standort zu erhöhen.“

Spitzenreiter Deutschland
Die meisten Investitionsvorhaben kamen mit acht Ansiedlungen aus Deutschland. Dieses löst den Vorjahres-Spitzenreiter Italien ab. Auf den Plätzen zwei und drei der Herkunftsländer folgen im Berichtsjahr 2016 andere österreichische Bundesländer und Italien. Die angesiedelten Betriebe tätigen Erstinvestitionen in Höhe von 14 Millionen Euro und wollen in den ersten beiden Geschäftsjahren zunächst 179 Arbeitsplätze aufbauen.
Das am stärksten belegte Themenfeld sind die Informations- und Kommunikationstechnologien. Standortagentur Tirol-Chef Harald Gohm meint zu den Motiven: „Spezialisten aus dem IKT-Sektor können in Tirol dank der starken Informatik an unseren Universitäten und Fachhochschulen sowohl auf technologischen Vorsprung als auch auf verfügbare Fachkräfte zählen. Zudem finden die IT-Profis eine hohe Nachfrage vor. Denn die Digitalisierung wird im produzierenden Bereich ebenso vorangetrieben wie in dienstleistungsorientierten Sektoren wie dem heimischen Tourismus.“

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red/stem/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 04.04.2017