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01. April 2020

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Sichere Infrastruktur für Internet-of-Things

Sichere Infrastruktur für Internet-of-Things© Pexel.com/Sparsh Karki

Netzwerke als Basis bei kritischen Infrastrukturbereichen wie Energie, Verkehr und Steuerungsprozessen in Echtzeit. Für diese IoT-Umgebungen hat Cisco nun neue Sicherheitsarchitektur entwickelt.

(red/czaak) Die Basis für moderne betriebliche Produktionsumgebungen wie kritische Infrastrukturen bilden Netzwerke und intelligente Softwareapplikationen. Für eine flexible wie ressourcenoptimierte Steuerung dieser Systeme und für einen Zugriff auf die Daten in Echtzeit benötigen Unternehmen, Institutionen und öffentliche Infrastrukturbetreiber entsprechend hochverfügbare und sichere Architekturen.

Cisco hat nun aktuell eine IoT-Sicherheitsarchitektur vorgestellt, die eine verbesserte Transparenz für derartige IT-Umgebungen bietet und industrielle Prozesse verstärkt schützen soll. Sie ermöglicht die Erfassung und Extraktion von Daten und damit einen effizienteren und rascheren Entscheidungsprozess bei entsprechenden Digitalisierungsprojekten.

Steigende Cybersecurity-Bedrohungen und finanzielle Risiken
„Änderungen an Geräten und Verbindungen müssen schnell erkannt, auf Schwachstellen untersucht und bei Bedarf behoben werden, bevor die Sicherheit der Organisation untergraben wird“, so Sid Snitkin, Vice President der ARC Advisory Group im Kontext mit steigenden Cybersecurity-Bedrohungen und finanziellen Risiken für kritische Infrastrukturen.

Durch die Zusammenführung von IT und OT (Anm. Operation Technology) in sogenannte Security Operations Centern will Cisco umfassende Sicherheit mit fortschrittlicher Anomalie-Erkennung und integrierter Bedrohungsanalyse bieten. „Betriebe benötigen vollständigen Einblick in unterschiedliche Netzwerkumgebungen, um das Risiko von Cyber-Bedrohungen zu senken und ihre Prozesse zu optimieren“, ergänzt Liz Centoni, Senior Vice President und General Manager Cloud, Compute und IoT bei Cisco.

Innovationsbestandteile für neue IoT-Security-Architektur
Bestandteile der neuen IoT-Sicherheits-Architektur für industrielle Netzwerkumgebung sind etwa Analysen des Datenverkehrs von vernetzten Anlagen und die Erstellung von Segmentierungsrichtlinien um eine Verbreitung von Bedrohungen in den Betriebsumgebungen zu verhindern. Die Lösung basiert auf der Talos Threat Intelligence von Cisco und bietet zudem ein Echtzeit-Monitoring von Cybersecurity-Gefahren für industrielle Anlagen und Prozesse, die sich auf die Betriebszeit, Produktivität und Sicherheit auswirken.

Die Cisco-Entwicklung ist als solche auch die erste softwarebasierte Sicherheitslösung für die automatische Erkennung von industriellen Anlagen, die über das Cisco Industrial IoT (IIoT) Netzwerk-Portfolio bereitgestellt wird. Ein weiteres Thema ist die Daten-Governance: Integriert in Ciscos industrielle Netzwerke vereinfacht Cisco Edge Intelligence die Extraktion von Daten am Netzwerkrand und erhöht die Effizienz der Datenbereitstellung für Multi-Cloud- und sogenannten On-Prem-Systemen. „Mit dieser Entwicklung stellt Cisco einfache IoT-Cybersecurity-Lösungen bereit, die sich auf jedem beliebigen Gateway, Switch oder Router von Cisco verwalten lassen und dazu wird End-to-End-Security mit vereinfachtem Datenmanagement verschränkt“, so Cisco in einer Aussendung.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 03.02.2020