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30. April 2017

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Sicherheit auch ohne Piloten

Sicherheit auch ohne Piloten© piqs.de/uggla

Das österreichische Unternehmen Frequentis mischt im wachsenden Drohnenmarkt kräftig mit.

Die Zahl der Drohnen im kommerziellen und privaten Bereich wächst kontinuierlich, und so auch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten. Damit wird die Drohnenindustrie zu einem attraktiven Marktsegment, insbesondere für die IT- undTelekommunikationsbranche. Neben vielen Vorteilen bringt der autonome Flug unbemannter Luftfahrzeuge auch Gefahren mit sich und sorgt mitunter für Beeinträchtigungen und Störungen innerhalb des Flugverkehrsmanagements.

Sichere Integration im allgemeinen Luftraum
Unbemannte Luftfahrzeuge standen auch Anfang März beim diesjährigen World ATM Congress in Madrid, dem Treffpunkt der internationalen Flugsicherungsbranche, im Mittelpunkt. Die sichere Integration in den allgemeinen Flugraum bekommt aufgrund der steigenden Zahl der Drohnen - in etwa fünf Jahren soll diese die Zahl der Flugzeuge überschritten haben - eine immer höhere Bedeutung. Das Wiener High-Tech-Unternehmen Frequentis positioniert sich hier mit mehreren Lösungen bis hin zur Abwehr von Drohnen.

Konkrete Lageinformationen und Telemetrie-Daten
Diese Lösungen beweisen sich bereits in der Praxis. So kam bei Tests der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA letzten Oktober das Frequentis "Location Information Service" (LIS) am Reno Stead Airport in Nevada zum Einsatz. Ziel der Tests war die sichere Integration von Drohnen, die sich außer Sichtweite befanden, in den nationalen Flugraum. Das Frequentis LIS-System lieferte dafür konkrete Lageinformationen und die Telemetrie-Daten der Drohnen.

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red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 28.03.2017