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21. September 2017

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Bitte einmal vollstromen

Bitte einmal vollstromen© Bilderbox.com

Innovationen im Bereich E-Mobilität und Energienutzung schonen Umwelt und Kosten.

Immer leistungsfähigere E-Fahrzeuge kommen auf den Markt, und damit steigt auch der Bedarf an mehr E-Ladestellen. Fahrer müssen zudem wissen, wo sich die nächste Ladestation befindet. Das 2013 gegründete Unternehmen ENIO vernetzt Ladestellen für Elektroautos europaweit und betreibt mittlerweile mehr als 1.500 Ladepunkte.
Die technologische Basis wird gemeinsam mit T-Systems umgesetzt, dabei ermöglichen mit SIM-Karten ausgestattete Ladesäulen ein intelligentes Energie- und Lastmanagement. Als Cloud-Lösung sind die Ladestellen mit einem von T-Systems betriebenen Backend-System verbunden und managen den Datenaustausch zwischen Energiebetreiber und Ladestellen. Enthalten ist auch die aktuelle Stromauslastung im Netz sowie Anzahl und Ladestatus angedockter E-Fahrzeuge.
Erfasst wird auch, welches Auto wann wie viel Strom geladen hat, etwa für individuelle Abrechnungen in Mehrfamilienhäusern. Für die Abrechnung an der Ladestelle wurde mit Wirecard CEE eine Bezahllösung entwickelt, wo ein QR-Code eingelesen und dann über das Smart Phone bezahlt wird. „Wir bieten mit unserer E-Tankstellen-Infrastruktur eine praktische Übersicht und verknüpfen zudem E-Tanken und Bezahlen auf Tastendruck“, so Fritz Vogel, Geschäftsführer bei ENIO.

Sonne oder Wind
Ebenfalls im Bereich intelligenter Energienutzung ist das Start-up aWATTar tätig. Der Pionier der Grünstrombewegung hat eine Methode entwickelt, mit der Kunden ihren Stromverbrauch individuell in sonnige oder windige Stunden verlegen, so von den Überschüssen des Grünstroms preislich profitieren und zudem stündlich abrechnen lassen können.
Als Neugründung im Technologieumfeld war für aWATTar ein professioneller Marktauftritt und Kundenkommunikation wichtig. Der Dialogdienstleister atms richtete dafür eine leicht merkbare Festnetznummer als zentrales Kontaktelement ein wo über ein cloud-basiertes, automatisiertes System Anrufe punktgenau an die verfügbaren Ansprechpersonen verteilt werden. „Diese virtuelle Callcenter-Lösung setzt dort an, wo ortsgebundene Systeme an ihre Grenzen stoßen und die Cloud-Nutzung ermöglicht flexibles Arbeiten und Kosteneffizienz“, erläutert Markus Buchner, Geschäftsführer von atms.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 26.04.2017