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18. November 2017

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„Da ist man als Unternehmen nie zufrieden.“

Video: 

(Video/Text) Peter Lenz, Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems im zweiten Teil des economy-Gespräches über das Internet der Dinge, Mobility, den Nutzen für den Kunden und die Themen Mitarbeiter und Ausbildung.

Economy: Peter Lenz, seit Jänner Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems Österreich, Stichwort IoT, Industrie 4.0, Sensorik betreffend ...
... die Moderne Sensorik, die heute verfügbar ist, erlaubt uns ganz neu zu denken. Das geht hin bis zur intelligenten Parkplatzsuche beispielsweise, wo ich Sensoren im Boden eingelassen habe, die melden was sind die Verfügbarkeiten, ist grad’ was frei.
Ich erspare dem Kunden damit, es geht immer um den Kundenutzen, ich erspare dem Kunden damit langwieriges Suchen von Parkplätzen, das System sagt mir wo was verfügbar ist, ich fahr dorthin und hab’s.

Plattformen, sowohl jetzt unternehmensspezifisch individuell betreffend aber sehr wohl auch Plattformen über Unternehmensgrenzen ...
... Die Plattformen sind da und sie sind auch da um zu bleiben. Wichtig ist es für die Unternehmen ist es ihre Systeme auf Plattformen zu setzen, mit denen sie auch mitwachsen können.
Wir haben im Haus Kunden, die haben ein jährliches Wachstum von zum Beispiel 30 Prozent und das schafft man nur mit skalierbaren Plattformen.

Thematik Datenschutz, Datensicherheit ...
... Grad’ da sind wir auch mit einem Player wie T-Systems, mit einer deutschen Telekom als Mutterkonzern extrem gut aufgestellt.
Wir garantieren dem Kunden eine österreichische Datenhaltung, wenn er sich für das österreichische Geschäft interessiert oder auch eine rein europäische Datenhaltung.

Weiteres Trendthema Mobility, einerseits im Kontext Netzwerk, auf der anderen Seite auch ein operatives Thema, verschiedene Standorte, verschiedene Filialen betreffend. Auch da ein massiver Trend mit der Nutzung verschiedener mobiler Geräte. Welche Faktoren sehen Sie hier relevant betreffend Netzwerkthematik, Verfügbarkeit, Management?
Mobile Device Management ist ein essentielles Thema, das heißt, wie kann ich diese einzelnen Endgeräte gut managen. Wie kann ich die Applikationen, die Anwendungen, die Apps da drauf zentral verwalten.
Aber es geht auch um Performance und hier helfen uns natürlich auch der Ausbau der Netze, Stichwort 5G, massiv dabei die nötigen Bandbreiten zur Verfügung zu stellen damit ich dann auf diesen Engeräten in einer vernünftigen Performance arbeiten kann.
Aber, der Trend zu mobilen Endgeräten ist da und er ist auch ungebrochen und er ist auch gut.

Wie sehen Sie generell Entwicklung Technologie, Innovation auch aus gesellschaftspolitischer Sicht?
Rasend schnell und Österreich ist gut geraten, und darum freut es mich auch in einem Unternehmen zu arbeiten wo wir 600 österreichische Arbeitsplätze haben und auch weiter ausbauen können, hier mit der weltweiten Entwicklung, europäischen Entwicklung mithalten zu können.
Aber auch mit österreichischer Wertschöpfung unseren Kunden echte österreichische IT-Arbeit anbieten zu können in einem globalen, internationalen Verbund.

In dem Kontext, Frage Ausbildung, Arbeitskräfte, Fachkräfte betreffend?
Da ist man wahrscheinlich als IT-Unternehmen nie zufrieden genug und das ist auch gut so. Wir bilden intern fort, wir bekommen aber auch gute Arbeitskräfte auf dem externen Markt, die sich für T-Systems interessieren.
Das sind auch dann die Momente, ist ein Unternehmen auch in der Lage diese Mitarbeiter auch entsprechend im Unternehmen zu halten, weiterzuentwickeln.
Sind das auch glückliche Mitarbeiter und hier bestätigen uns zum Glück auch die Mitarbeiter immer wieder selber, dass wir hier ein sehr gutes Unternehmen sind was Mitarbeiterzufriedenheit angeht.

Links

(red/czaak), Economy Ausgabe Webartikel, 29.06.2017