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21. September 2017

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Industrie 4.0 aus der Cloud

Industrie 4.0 aus der Cloud© www.cncmonster.eu

Ein Niederösterreicher bringt die Industrie 4.0 zu kleinen Unternehmen – und damit auch die globale Vernetzung.

Auch kleinere Betriebe sollten bei der Industrie 4.0 mitmachen. Das will ein Unternehmen in Oed, Bezirk Amstetten, mit seiner online-Plattform Wirklichkeit werden lassen. „Auch wenn wir technisch schon so weit sind, dass die Maschinen untereinander kommunizieren können, sind doch die Kosten der Umrüstung für viele kleinere Produktionsbetriebe der Metallverarbeitung nicht erschwinglich. Hier können wir eine Lücke füllen“, sagt Daniel Auer, geschäftsführender Gesellschafter von cncMonster GmbH.
„Aus der Vernetzung der Abläufe von der technischen Zeichnung, der Angebotslegung bis zur Produktion mit Werkzeugauswahl haben wir eine Lösung geschaffen, die in der Cloud funktioniert und somit auch kleineren Betrieben die Möglichkeit gibt, nicht nur die Automatisierung voranzutreiben, sondern sich auch Zugang zum weltweiten Markt zu verschaffen“, erklärt Auer das Geschäftsmodell.

Kleinstmengen
Auf der Plattform können sich Unternehmen in der CNC-Zerspanung und Metallverarbeitung sowie deren potentielle Kunden eintragen. Durch freiwilligen Datenaustausch können die optimalen Werkzeuge für die jeweilige Fertigung und die Lieferanten der Rohstoffe organisiert werden. „Auch wenn man nur einen Einzelteil braucht, finden wir den am besten geeigneten Produzenten“, bekräftigt Auer und fügt an, dass besonders kleine Firmen von seiner Plattform profitieren können, die Plattform sich aber ebenfalls für die Großindustrie eigne.
Für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz ortet Auer 24.000 potentielle Nutzer, von denen sich bereits 500 registriert haben. Weiters gibt es auch schon Anbieter aus der Türkei, Spanien, Indien und Japan. „Gerade die günstige Produktion findet in Asien und Osteuropa statt, wo hingegen die komplexeren Dinge eher bei uns gefertigt werden“, erklärt Auer.

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NOe-Wirtschaftspressedienst/red, Economy Ausgabe Webartikel, 01.05.2017