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28. Februar 2020

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Step by step© piqs.de/ilagam

Austria becomes a stronger focus for foreign investors. Vice versa, Austrian companies invest more abroad.

(Vienna/english/german) The interest of foreign investors in Austrian companies is increasing: In the first six months, they have bought a total of 67 Austrian companies or purchased company shares - an increase of 31.4 percent compared to the previous year. At the same time, the transaction value increased from 900 million Euro to 1.4 billion Euro.
The biggest deal of the year so far was the purchase of 18.5 percent of BUWOG by the company Dutch Sapinda (approx. 352 million Euro), followed by the acquisition of Burgenland Let's Print Holding AG by the British Walstead Group of 175 million Euro. These are the results of the first Austrian M & A Index of the auditing and consulting organisation EY.
German companies in particular made a find on the lookout for takeover targets in Austria: More than one third of all transactions is ascribed to German investors. In second place of the largest investors in Austria are Switzerland and the UK, each with 6 percent. However, Austrian companies notice very little from the current shopping tour of Chinese investors in Europe.

Germans are popular
In return, Austrian companies made 66 transactions abroad - that is slightly more than 36 percent over the same period last year. Altogether, they invested about 800 million Euro and thereby significantly more than in the same period last year (300 million Euro).
German companies were by far the most attractive investment destinations in the first six months - domestic companies carried out 42.5 percent of all transactions there. Overall, 82 percent of all purchases by domestic companies were made in Europe. By far the largest transaction was the acquisition of a majority stake in the Australian gambling operators Ainsworth Game Technology by Novomatic at about 321 million Euro.
Austrian companies also made more purchases domestically: Overall, they carried out 49 transactions within Austria - that is about 36 percent more than in the previous year. The biggest deal of the year so far also falls in this category: The acquisition of 26.5 percent of CA Immo cost Immofinanz about 604 million Euro.

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Zug um Zug

Österreich rückt stärker in den Fokus ausländischer Investoren. Umgekehrt investieren österreichische Unternehmen auch mehr im Ausland.

Das Interesse ausländischer Investoren an österreichischen Unternehmen nimmt zu: Im ersten Halbjahr haben sie insgesamt 67 österreichische Unternehmen gekauft oder Unternehmensanteile erworben – ein Zuwachs um 31,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Transaktionswert von 900 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro.
Der bis dato größte Deal des Jahres war der Kauf von 18,5 Prozent der BUWOG durch die niederländische Sapinda (rd. 352 Millionen Euro), gefolgt von der Akquisition der burgenländischen Let’s Print Holding AG durch die britische Walstead Group um 175 Millionen Euro. Das sind die Ergebnisse des ersten österreichischen M&A-Index der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY.
Vor allem deutsche Unternehmen wurden auf der Suche nach Übernahmezielen in Österreich fündig: Mehr als ein Drittel aller Transaktionen geht auf das Konto deutscher Investoren. Auf Platz zwei der größten Investoren in Österreich liegen gleichauf die Schweiz und Großbritannien mit je 6 Prozent. Wenig spüren österreichische Unternehmen hingegen von der aktuellen Shoppingtour chinesischer Investoren in Europa.

Deutsche beliebt
Im Gegenzug tätigten österreichische Unternehmen 66 Transaktionen im Ausland – das sind etwas über 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt investierten sie dabei rund 800 Millionen Euro und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (300 Millionen Euro).
Deutsche Unternehmen waren die mit Abstand attraktivsten Investitionsziele im ersten Halbjahr – 42,5 Prozent aller Transaktionen tätigten heimische Unternehmen dort. Insgesamt entfielen 82 Prozent aller Zukäufe von heimischen Unternehmen auf Europa. Die mit Abstand größte Transaktion war der Erwerb des Mehrheitsanteils an dem australischen Glücksspielbetreiber Ainsworth Game Technology durch Novomatic um 321 Millionen Euro.
Auch im Inland kauften österreichische Unternehmen stärker zu: Insgesamt tätigten sie 49 Transaktionen innerhalb Österreichs – das sind um 36 Prozent mehr als im Vorjahr. In diese Kategorie fällt auch der bisher größte Deal des Jahres: Den Erwerb von 26,5 Prozent der CA Immo ließ sich die Immofinanz rund 604 Millionen Euro kosten.

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red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 06.10.2016