Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

28. August 2016

Search form

Search form

Weitere Millionen für österreichische StartUps

Weitere Millionen für österreichische StartUpsBilderbox.com

Österreichs Nationalstiftung fördert internationales StartUp-Programm mit vier Millionen Euro.

Im Rahmen der Internationalisierungsoffensive soll mit dem "Global Incubator Network" Österreichs Start-ups, Inkubatoren, Venture Capital Fonds und Förderagenturen im internationalen Umfeld positioniert werden.
Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) hatten den Antrag für dieses neue Programm vorgeschlagen, so dass der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine Finanzierungsempfehlung durch die Nationalstiftung ausgesprochen hatte. Der Programmantrag selbst wurde gemeinsam von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) entwickelt und eingebracht.

Ausweitung der Risikokapitalfinanzierung und internationale Vernetzung
Zentraler Kern des neuen Angebots ist ein internationaler, virtueller Inkubator, der auf Basis von internationalen Kooperationspartnerschaften den Standort Österreich noch attraktiver für Start-ups, Investoren und Unternehmen macht. Damit wird eine Plattform für Start-ups, aber vor allem auch für nationale und internationale Start-up-Stakeholder wie Förderagenturen, Inkubatoren oder Venture Capital Fonds geschaffen.
Die wichtigsten Start-up-Stakeholder und Inkubatoren werden nach einem international ausgerichteten Kriterienkatalog ausgewählt und treten gegenüber den internationalen Partnern gemeinsam als Anlaufstelle in Erscheinung. Um die Vernetzung von Investoren und VC-Fonds mit Start-up Unternehmen zu verbessern, werden Maßnahmen zum Know-how-Transfer und internationale Pitchings veranstaltet.
Das soll bessere Möglichkeiten der Risikokapitalfinanzierung für österreichische Unternehmen schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schaffung eines internationalen Auftritts aller Wissenstransfertätigkeiten und die Vernetzung von Start-ups mit F&E-Einrichtungen und Wissenstransferzentren.

Internationaler Inkubator und Kooperationen
Mit der Umsetzung des 'Global Incubator Networks' sollen Kooperationen mit zehn Partnerländern eingegangen werden. Rund 40 Veranstaltungen werden sowohl im Rahmen des Global Incubator Networks selbst als auch in den akkordierten Programmen in den vier Säulen veranstaltet und mit allen diesen Maßnahmen rund 500 Akteure (Start-ups, Investoren, Co-Working-Spaces, etc.) erreicht werden.
Die Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sind gemeinschaftlich für das Programmmanagement des 'Global Incubator Networks' verantwortlich und sollen hierbei auch Know-how aus allen ihren Programmen und Netzwerken für die neue Initiative einbringen. Das Programm selbst basiert auf einer Finanzierungszusage der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 02.10.2015