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© Andy Wenzel/BKA

38 Mil­li­ar­den als neues Hilfspaket

Bun­des­re­gie­rung stei­gert Corona-Hilfe für Wirt­schaft und Arbeit­neh­mer mas­siv. Neben bis­he­ri­gen 4 Mil­li­ar­den wei­tere 34 für Kre­dit-Haf­tun­gen, beson­ders betrof­fene Bran­chen und Steuer-Stun­dun­gen. Fami­li­en­be­triebe und Klein­un­ter­neh­men schöp­fen neues Vertrauen.

Öster­reichs Bun­des­kanz­ler Sebas­tian Kurz (ÖVP) und Vize­kanz­ler Wer­ner Kog­ler (Grüne) erwei­tern die Unter­stüt­zung für Öster­reichs Unter­neh­men und seine Mit­ar­bei­ter. Mit dem nun­mehr auf in Summe 38 Mil­li­ar­den Euro erhöh­ten Hilfs­pa­ket sol­len sowohl Ent­las­sun­gen ver­hin­dert wie auch Betriebs­fort­füh­run­gen ermög­licht werden. 

„Koste es, was es wolle“
„Koste es, was es wolle“, unter­streicht Bun­des­kanz­ler Sebas­tian Kurz und auch Wirt­schafts­kam­mer­boss Harald Mah­rer (ÖVP) spricht von einem „wich­ti­gen Zei­chen der Ermu­ti­gung.“ Die Bun­des­re­gie­rung zeige, dass „sie in die­ser schwe­ren Krise ohne Wenn und Aber an der Seite der Unter­neh­men und ihrer Mit­ar­bei­ter stehe.“

Neben den bis­he­ri­gen 4 Mil­li­ar­den kom­men nun 9 für Kre­dit-Haf­tun­gen sowie 15 für beson­ders betrof­fene Bran­chen und 10 Mil­li­ar­den für Stun­dun­gen von Steu­ern. Details für rasche und unbü­ro­kra­ti­sche Umset­zung sind in Aus­ar­bei­tung. Die ers­ten Maß­nah­men sol­len bereits Anfang kom­men­der Woche umge­setzt werden.

Län­der begrü­ßen neues Paket und inten­si­vie­ren Betriebsunterstützung
Die aktu­elle Aus­wei­tung des Unter­stüt­zungs­pa­ke­tes wird auch von den Bun­des­län­dern begrüßt. „Mit die­sem umfas­sen­den Maß­nah­men­pa­ket hat die Bun­des­re­gie­rung einen sehr kon­se­quen­ten und muti­gen Schritt gesetzt“, betont etwa Johanna Mikl-Leit­ner (ÖVP), Lan­des­chefin von Niederösterreich.

Die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schafts­kam­mer hat bereits letzte Woche eine pro-aktive Infor­ma­ti­ons­of­fen­sive gestar­tet, wo Unter­neh­men täg­lich über alle aktu­el­len Unter­stüt­zungs­maß­nah­men infor­miert wer­den. Neben einer über­sicht­li­chen und ver­ständ­li­chen Dar­stel­lung sind zu allen ein­zel­nen Punk­ten direkte Ansprech­per­so­nen oder wei­ter­füh­rende Details angeführt.

Pro­ak­tive Infor­ma­ti­ons­of­fen­sive der Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Wirtschaftskammer
Aktu­ell ent­hal­ten für Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Betriebe (Anm. Stand Don­ners­tag, 19. März) sind neben The­men wie Kre­dit-Haf­tun­gen, Kurz­ar­beit und Über­nahme der Dienst­ge­ber­bei­träge, auch direkte Links mit For­mu­la­ren für Steu­er­erleich­te­run­gen, die Aus­set­zung der Grund­um­la­gen-Vor­schrei­bung sowie juris­ti­sche Erläu­te­run­gen für Miet­zins­min­de­run­gen. Auch eine aktu­elle „Schlie­ßungs­liste“ mit exak­ter Anfüh­rung, wel­che Betriebe von den behörd­li­chen Erläs­sen betrof­fen sind, ist angeführt.

„Die Krise hat unse­ren Betrie­ben den Boden unter den Füßen weg­ge­zo­gen. Jetzt ist wich­tig, dass die Gel­der mög­lichst rasch bei den Betrie­ben ankom­men“, ergänzt Jochen Dan­nin­ger (ÖVP), Wirt­schafts­lan­des­rat von Nie­der­ös­ter­reich. „Kein Betrieb wird in die­ser schwe­ren Zeit allein gelas­sen.“ Von Eco­nomy befragte Wein­viert­ler Klein­un­ter­neh­men wie Fri­seure, Schus­ter, Opti­ker zei­gen sich über die Hilfs­pa­kete bereits infor­miert. „Wir ver­trauen nun auf die rasche und unbü­ro­kra­ti­sche Umset­zung“, so der ein­stim­mige Tenor der klei­nen Familienbetriebe.

Autor: red/czaak
17.03.2020

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