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AIT-Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy führt “Papa­wo­chen” ein

Anreiz und Ansporn für Wis­sen­schaft­ler : Vor­zei­ge­pro­jekt “Papa­wo­chen” ermög­licht Vätern die Betreu­ung des Neu­ge­bo­re­nen und der Part­ne­rin. Infra­struk­tur­mi­nis­te­rin Doris Bures unter­stützt Ein­füh­rung der Papawochen.

Im wis­sen­schaft­li­chen Bereich besteht für Väter immer noch eine sehr hohe Hemm­schwelle, Karenz in Anspruch zu neh­men. Durch die “Papa­wo­chen” setzt das AIT ein Signal für seine Mit­ar­bei­ter und die Gesell­schaft, dass die Fami­lie in wich­ti­gen Lebens­pha­sen an ers­ter Stelle kommt. Fami­lie ist wich­tig und das Com­mit­ment dafür wird bei AIT nicht gedul­det, son­dern ist aus­drück­lich erwünscht.
 Der Auf­sichts­rat des AIT hat der Ein­füh­rung einer Betriebs­ver­ein­ba­rung zu den Papa­wo­chen im Rah­men des For­schungs­kol­lek­tiv­ver­tra­ges zuge­stimmt. Dadurch ermög­licht das AIT Vätern von neu­ge­bo­re­nen Kin­dern bis zu zwei Wochen bezahl­ten Son­der­ur­laub zu neh­men. Dadurch wird es dem Vater ermög­licht, sich inten­siv um die Betreu­ung sei­nes Neu­ge­bo­re­nen und der Mut­ter zu kümmern.

Kün­di­gungs­schutz und Sozialleistungen
 “Vor allem unter den Wis­sen­schaft­lern ist es nicht sehr ver­brei­tet in Vater­k­a­renz zu gehen. Die ‘Papa­wo­chen’ erleich­tern es den Vätern, eine gewisse Zeit bei ihren Fami­lien zu blei­ben. Ich begrüße sol­che unter­neh­mens­in­ter­nen Regeln sehr. Pro­jekte wie diese kön­nen der Grund­stein für eine aktive Vater­schaft und damit ein wich­ti­ger Bei­trag zu Chan­cen­gleich­heit sein”, so BM Doris Bures. „Auch andere Unter­neh­men sol­len sich an den bei­den Leit­be­trie­ben AIT und JOAN­NEUM RESE­ARCH ein Bei­spiel nehmen“.
 “Natür­lich blei­ben alle Sozi­al­leis­tun­gen wäh­rend den ‘Papa­wo­chen’ für die Väter erhal­ten. Es besteht vor, nach und wäh­rend die­ser Zeit ein Kün­di­gungs­schutz und die Gehäl­ter wer­den voll aus­be­zahlt. Die Väter wer­den in ihrer neuen Lebens­si­tua­tion von den Unter­neh­men unter­stützt. Diese Zusatz­ver­ein­ba­run­gen sol­len den Arbeit­neh­me­rIn­nen von AIT und JOAN­NEUM RESE­ARCH die Sicher­heit geben, diese Frei­stel­lung auch wirk­lich in Anspruch zu neh­men“, so Gabriele Ambros, von „For­schung Aus­tria“, wel­che die Initia­tive ebenso unterstützt.

Autor:
01.04.2010

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