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Aktu­elle Geschenktrends

Lego und Co. wird über das Inter­net bestellt. Bei hand­ge­mach­tem Spiel­zeug ist der Fach­han­del gefragt.

Spiel­wa­ren gehö­ren untrenn­bar zu Weih­nach­ten. Und noch immer wird genü­gend davon im Fach­han­del ver­kauft : „Bei Klas­si­kern wie Lego oder Play­mo­bil ver­lie­ren wir zwar an den inter­na­tio­na­len Online-Han­del, da man­ches an den Fach­han­del kurz­fris­tig nicht mehr lie­fer­bar ist. Auf der ande­ren Seite gewin­nen wir bei Gesell­schafts­spie­len, denn die erfor­dern häu­fig Erklä­run­gen, die der Fach­han­del bie­ten kann“, erklärt Andreas Auer, Obmann des Papier- und Spiel­wa­ren­han­dels in der NÖ Wirtschaftskammer.

Unterm Strich gleich
„Gesell­schafts­spiele für Erwach­sene lie­gen voll im Trend. Das bestä­ti­gen auch die gro­ßen Spie­le­her­stel­ler“, sagt Auer. Und noch ein Trend kommt Auer zufolge dem Fach­han­del zugute : „Immer mehr Eltern kau­fen ihren Kin­dern hand­ge­machte Spiel­wa­ren aus der Region. Da hat gerade Nie­der­ös­ter­reich eine gute Tra­di­tion mit Holz­spiel­zeug. Die­ses ist nur im Fach­han­del und nicht am inter­na­tio­na­len Online-Markt erhältlich.“
Das bedeu­tet, dass der Umsatz – eini­ges fällt weg, ande­res kommt dazu – über die letz­ten Jahre in etwa gleich geblie­ben ist. „Auch heuer erwarte ich mir für das Weih­nachts­ge­schäft in Nie­der­ös­ter­reich einen Umsatz von etwa zehn Mil­lio­nen Euro“, sagt Auer. Damit in den nächs­ten Jah­ren der Umsatz wächst, sollte der Fach­han­del vor Ort in seine Online-Shops investiert.
„Wesent­lich ist, dass sich die Leute im Geschäft nicht nur die Bera­tung holen“, betont Auer. „Daher pla­nen wir im nächs­ten Jahr eine Initia­tive, in der wir unsere Mit­glie­der ver­stärkt infor­mie­ren, wie sie die Kun­den nach­hal­tig im Geschäft behalten.“

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
22.12.2015

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