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Alpine Bewäh­rung

Das alpine Gelände stellt beson­dere Anfor­de­run­gen an Sport­klei­dung. Ein Här­te­test auf 3.000 Meter See­höhe ist für Güte­sie­gel Alpine Proof obligat.

Alpin­sport­ler bewe­gen sich in kli­ma­ti­schen Berei­chen, die beson­dere Anfor­de­run­gen an ihre Beklei­dung stellt. Das län­der­über­grei­fende Ver­bund­for­schungs­pro­jekt Tex­ti­les ent­wi­ckelt unter ande­rem für den Alpin­sport Hoch­leis­tungs­ma­te­ria­lien. Neben Näs­se­ab­wehr, Ther­mo­re­gu­la­tion und Bio­me­cha­nik treibt Tex­ti­les auch die Ent­wick­lung eines Güte­sie­gels voran.

Frei­luft­la­bor auf 3.000m Berghöhe
Die Tex­ti­lien wer­den in einem Tiro­ler Frei­luft-Test­la­bor auf knapp 3.000 Metern See­höhe einem Här­te­test aus Sonne, Hitze, Kälte, Regen, Schnee und Wind unter­zo­gen. Was besteht, darf sich Alpine Proof nen­nen und mit die­sem Sie­gel ihre beson­de­ren Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten bezeugen.
Als größ­ter För­der­ge­ber betei­ligt sich das Land Tirol mit 640.000 Euro an Tex­ti­les. Die für Spit­zen­pro­dukte not­wen­dige For­schungs­kom­pe­tenz ist in Tirol gege­ben : Laut aktu­el­ler Erhe­bung der Sta­tis­tik Aus­tria liegt die For­schungs­quote in Tirol bei 3,14 Pro­zent des BIP und damit deut­lich über dem Schnitt in Öster­reich und der EU. Mit 41,5 Pro­zent der Tiro­ler F&E‑Ausgaben für ange­wandte For­schung erreicht Tirol einen wei­te­ren öster­reich­wei­ten Spitzenwert.

Autor: red/stem
09.10.2015

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