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Ange­wandte Inno­va­tion als Geschäftsmodell

Das Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy (AIT) hat die Mehr­heit am OÖ-Inno­va­ti­ons­un­ter­neh­men Pro­fac­tor über­nom­men. Aus­gangs­ba­sis für den Zusam­men­schluss sind ergän­zende Pro­jekte und Dis­zi­pli­nen im Bereich der ange­wand­ten For­schung und Wis­sen­schaft. Zudem gibt es auch gemein­same Kunden. 

For­schungs­part­ner für den Stand­ort Oberösterreich
Pro­fac­tor beschäf­tigt 75 Mit­ar­bei­ter und erwirt­schaf­tete zuletzt einen Umsatz von 7,5 Mio. Euro. Das AIT über­nimmt 51 Pro­zent von der Ver­ei­ni­gung zur För­de­rung der Moder­ni­sie­rung der Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gien in Öster­reich (VPTÖ — 1995 Grün­der von Pro­fac­tor) und von der Zukunfts­aka­de­mie Most­vier­tel. Die rest­li­chen 49 Pro­zent hält die For­schungs­ge­sell­schaft Upper Aus­trian Rese­arch des Lan­des Oberösterreich.

Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Nanotechnologien.
Für Han­nes Androsch, AIT-Auf­sichts­rats­chef erge­ben sich durch die Zusam­men­ar­beit nun ins­be­son­dere neue Schwer­punkte im Bereich wirt­schafts­po­li­tisch wich­ti­ger The­men wie Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Nano­tech­no­lo­gien. Der AIT-Mas­ter­mind hatte schon frü­her ange­kün­digt, dass im klei­nen Öster­reich Koope­ra­tio­nen sinn­voll sind und eine Zer­split­te­rung ver­mei­den. Mit dem neuen Sta­tus sind nun etwa auch Pro­fac­tor-Pro­jekte mit AIT-Koope­ra­ti­ons­part­nern wie TU-Wien oder Insti­tut für Auto­ma­ti­sie­rungs- und Rege­lungs­tech­nik (ACIN) machbar.

Autor: APA-Science/red/cc
13.09.2018

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