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Anzahl und Sum­men bei Fir­men­plei­ten steigen

Fast eine Mil­li­arde Euro an Schul­den und mehr als 1.100 Fälle an Kon­kur­sen bedeu­ten nun auch eine Zunahme in Nie­der­ös­ter­reich. Fast 400 Ver­fah­ren man­gels Kos­ten­de­ckung nicht umsetzbar.

Die heuer regel­mä­ßig auf­tau­chen­den Mel­dun­gen über eröff­nete oder man­gels Kos­ten­de­ckung nicht eröff­nete Insol­venz­ver­fah­ren spie­geln sich jetzt auch in der Hoch­rech­nung des Kre­dit­schutz­ver­bands 1870 (KSV) für Nie­der­ös­ter­reich wider. Im Jahr 2024 ist die Zahl der Fir­men­plei­ten in Öster­reichs größ­tem Bun­des­land im Ver­gleich zum Vor­jahr um 7 Pro­zent auf 1.104 Fälle gestiegen.

Kein Geld für die Abwicklung
Noch stär­ker gewach­sen sind die damit in Ver­bin­dung ste­hen­den Pas­siva, so der NÖ Wirt­schafts­pres­se­dienst in einer Aus­sendung. Diese haben in Nie­der­ös­ter­reich um 310 Mil­lio­nen Euro oder 51 Pro­zent auf 924 Mil­lio­nen Euro zuge­legt. Erschwe­rend zur nega­ti­ven Ent­wick­lung kommt hinzu, dass in vie­len Fäl­len nicht ein­mal mehr das nötige Geld vor­han­den ist, um die Insol­venz ordent­lich abzuwickeln.

375 Ver­fah­ren konn­ten heuer man­gels Kos­ten­de­ckung erst gar nicht eröff­net wer­den. Diese Ent­wick­lung ist auch eine zuneh­mende Gefahr für andere Unter­neh­men bzw. die Wirt­schaft. Nicht ord­nungs­ge­mäß abge­wi­ckelte Fir­men bedeu­ten für deren Geschäfts­part­ner ein hohes Risiko, bei der Ver­wer­tung von vor­han­de­nem Rest­ver­mö­gen leer aus­zu­ge­hen, so die Einschätzung. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/cc
07.02.2025

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