2009–10–23
Tritt auf die Euphoriebremse
Der Hype um das Elektroauto erscheint trotz heftiger Bemühungen der Industrie als reichlich übertrieben. Zu viele Probleme lassen die Ökobilanz der Stromflitzer derzeit noch alt aussehen. Die Frankfurter Autoshow hat heuer ganz auf grün gemacht : Elektromobile an fast jedem wichtigen Stand, und die Bekenntnisse zur Ökologisierung der Mobilität kamen von der Industrie fast schon wie […]
2009–10–23
Zurück in die Zukunft : Bim reloaded
Die Straßenbahn feiert seit einigen Jahren eine Renaissance. Nur in Wien nicht. Das liegt aber vor allem daran, dass man hier nie wirklich auf sie verzichtet hatte. Von einem Verkehrsmittel mit Geschichte und Zukunft. Paris tut es, Florenz ebenso und Karlsruhe sowieso : Immer mehr europäische Städte setzen wieder verstärkt auf die Straßenbahn. Selbst in den […]
2009–10–23
„Die Kleinen werden kommen“
Leerlauf auf hohem Niveau : Grünen-Verkehrsexpertin Gabriela Moser über die Versäumnisse von Politik und Automobilindustrie, das überbewertete Elektroauto und die Zukunft individueller Mobilitätskonzepte. Autofahrer können mittlerweile allein zwischen 100 deutschen Modellen wählen, die weniger als fünf Liter Sprit verbrauchen und deren Kohlendioxid (CO2)-Wert unter 130 Gramm je Kilometer liegt. Mit durchgetretenem Gaspedal wurde auf der 63. […]
2009–10–23
Innovativ zur Mobilität von (über)morgen
Mit dem Strom schwimmen, das wollen derzeit alle Automobilhersteller. Das Thema Elektroauto ist trotz vielfach ungelöster Probleme allgegenwärtig. Zugleich herrscht Verunsicherung über die künftige Mobilität. Welche Szenarien sind wahrscheinlich ? Dabei sind Verbrennungsmotoren, derzeit im Abseits, noch lange nicht am Ende. Première der besonderen Art : Zum ersten Mal präsentierten die Entwicklungsvorstände aller sieben deutschen Automobilhersteller Perspektiven für […]
2009–09–25
Bilanzspiele mit dem „Humankapital“
In Krisenzeiten greifen immer mehr Unternehmen auf Leiharbeiter zurück. Diese „flexiblen“ Arbeitskräfte sind ein zentrales Beispiel für die Verwandlung von Dienstnehmern in so genanntes Humankapital. Die Krise, auch wenn sie von Wirtschaftslenkern bereits als quasi überwunden dargestellt wird, hat Österreich voll im Griff. Anfang September wartete der Arbeitsmarkt mit einer neuen Hiobsbotschaft auf : Die Lage […]
2009–09–25
Wer viel hat, dem wird gegeben
Am Anfang steht immer ein Antrag : auf Forschungsförderung. Ein Bericht über Geist und Geld. Jeder Geistesblitz in der universitären Forschung beginnt mit ihm. Jeder Nobelpreis, jede wissenschaftliche Erkenntnis. Selbst wenn eine Entdeckung die Welt aus ihren Angeln heben sollte : Am Anfang steht immer der Antrag – auf Forschungsförderung. Nur mal angenommen, Ihnen schwebt ein Forschungsprojekt vor. […]
2009–09–25
„Keiner hat eine Verbindung zu Tabak“
Ein neues Gesetz unterwirft in den USA Tabakprodukte der Gesundheitsbehörde. Bezeichnungen wie „light“ stehen vor dem Aus, Zigaretten mit Geschmackszusätzen ebenso – Menthol ausgenommen. Das Geld der Tabak-Farmer North Carolinas ist schwer verdient. Zuerst gilt es die obersten Triebe der Pflanzen abzuschneiden, danach werden nur die reifen gelben Blätter abgeerntet. Die Ernte beginnt im feuchtheißen […]
2009–09–25
Mehr Geld für den Breitbandausbau
Die EU will rund 300 Millionen Euro für mehr Bandbreite lockermachen. Und Österreich will davon profitieren. Das Verkehrsministerium will bis 2013 40 Mio. Euro bereitstellen, um Investitionen in das Breitbandnetz Österreichs zu fördern. Die Mittel stammen aus dem Verkehrsministerium und vom EU-Konjunkturprogramm ELER. Die Ausschreibung soll dieser Tage beginnen, kündigte Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) kürzlich an. […]
2009–09–25
Zeit für radikalen Wandel
Der größte Paradigmenwechsel in der Geschichte der Print-Medien steht bevor. Verliert die „vierte Macht im Staate“ ihre Stellung an das Internet ? Und wie sieht der Journalismus der Zukunft aus ? Vorweg : Journalismus hat Zukunft. Die Frage ist nur, wie diese Zukunft aussieht. Es gibt eine Reihe von Indizien dafür, dass Print-Medien die größten Verlierer sein werden. […]
2009–09–25
Warum gibt es überhaupt Männer ?
Joachim Hermisson : „Phylogenetisch betrachtet gab es ursprünglich nur klonale Fortpflanzung eines einzigen Geschlechts. Der Schritt, von einem Geschlecht auf zwei überzugehen, hat sich erst später entwickelt“, erklärt der Professor für Mathematik und Biowissenschaften und Keynote Speaker des IBM-Symposiums 2009. economy : Sie sind Mathematiker und Lebenswissenschaftler, wie geht das zusammen ? Joachim Hermisson : Ich sehe mich als mathematischer […]