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2009–05–29

Geschäfts­mo­dell Supermuseum

Mit sei­nem Umbau erfand sich das New Yor­ker Museum of Modern Art neu. Kri­ti­ker schimp­fen das Museum einen Ver­gnü­gungs­park für Kunst. Kunst­ma­na­ger bewun­dern die gut geölte Geschäftsmaschinerie. Den Frei­tag­abend spen­diert Tar­get. Wer nach 16 Uhr ins New Yor­ker Museum of Modern Art (Moma) kommt, kann sich seine 20 Dol­lar Ein­tritt spa­ren. Für den Waren­haus­be­trei­ber bedeu­ten […]
2009–05–29

Im Wür­ge­griff der Meinungslenker

Fünf der größ­ten Medien- und Unter­hal­tungs­kon­zerne der Welt haben ihren Sitz in den USA, wo sie ihren Aktio­nä­ren die­nen und weni­ger dem Bür­ger dabei hel­fen, Demo­kra­tie zu leben. Geballte Medi­en­macht führt zu Mei­nungs­mo­no­pol, Geschmacks­dik­tat, Kom­mer­zia­li­sie­rung und Unter­drü­ckung des freien Geistes. Wer nimmt der Welt den größ­ten Teil der Mei­nungs­bil­dung ab, und wer bestimmt, was Unter­hal­tung […]
2009–05–29

Spon­so­ring in Zei­ten der Krise

Geben ist seli­ger denn neh­men. Nur : Woher neh­men, wenn die Unter­neh­mens­bi­lan­zen dürf­tig sind ? Zuge­ge­ben, so ganz unei­gen­nüt­zig geht Kunst- und Kul­tur­spon­so­ring nicht über die Bühne. Es ist eben ein Geschäft, das auf Gegen­sei­tig­keit beruht. Die einen steu­ern ihren krea­ti­ven Out­put bei, die ande­ren kas­sie­ren das Geld. Dass sich die Wirt­schaft die­sen Out­put so eini­ges kos­ten lässt, bewei­sen […]
2009–05–29

Unkon­trol­lier­bare Massennutzung

Der Nach­rich­ten­in­dus­trie droht ein böses Erwa­chen, wenn Urhe­ber­rechts­fra­gen im Inter­net unge­klärt bleiben. Noch spot­tet das Feuil­le­ton über die Musik- und die Film­in­dus­trie, die das Inter­net „ver­schla­fen“ haben und vor dem File­sha­ring im World Wide Web, wie es aus­sieht, klein bei­geben müs­sen. Doch das böse Erwa­chen kommt noch. Auch der klas­si­schen Nach­rich­ten­in­dus­trie wird ein sol­ches Schick­sal […]
2009–05–26

Der Griff in den Steuersäckel

Die Kor­rek­tiv­kraft des Staa­tes ist in der gegen­wär­ti­gen Wirt­schafts­krise das Gebot der Stunde. Welch ein Gegen­satz zum finanz­wirt­schaft­li­chen Frei­den­ken, das uns diese Misere ein­ge­brockt hat. Wer hätte das gedacht : Die USA ver­staat­li­chen ihre gro­ßen Ban­ken und Kre­dit­in­sti­tute, ein­fluss­rei­che Rie­sen­kon­zerne bet­teln um Steu­er­geld, und plötz­lich wird die Arbeits­lo­sig­keit mit Defi­cit Spen­ding der Regie­rung in Infra­struk­tur belebt. […]
2009–05–26

Wir zah­len nicht für eure Sünden

Im Dezem­ber wird es um die Zukunft des Pla­ne­ten gehen. In Kopen­ha­gen soll ein öko­lo­gi­scher Welt­ver­trag den Kli­ma­wan­del stop­pen. Mit­ten in der Welt­wirt­schafts­krise ste­hen die Chan­cen dafür nicht gut. Mit den gro­ßen The­men ist es wie mit dem Wet­ter : Der schönste Tag ist schnell ver­ges­sen, wenn es reg­net. Heuer fällt das Klima selbst einem Wet­ter­um­schwung zum […]
2009–04–24

„Suchen Sie sich eine andere Bank“

Die aktu­elle Finanz­krise, die Rolle von Poli­tik und Ban­ken, eine dro­hende Kon­kurs- und Über­nah­me­welle bei öster­rei­chi­schen Unter­neh­men und das späte „Outing“ der öster­rei­chi­schen Ban­ken : Klaus Per­fall, Experte für Unter­neh­mens­sa­nie­run­gen und ‑finan­zie­run­gen im Gespräch mit economy. Inter­na­tio­nale Öko­no­men fan­ta­sie­ren über den Kon­kurs Öster­reichs. Hei­mi­sche Öko­no­men ver­wei­sen auf einen ange­spann­ten, aber grund­sätz­lich gesun­den Staats­haus­halt. Ban­ken beteu­ern, es […]
2009–04–24

Wenn die Gier sich selbst frisst

Der glo­bale Finanz­crash hat ein Schre­ckens­sze­na­rio für alle Jün­ger des freien Mark­tes her­auf­be­schwo­ren : Ist der Kapi­ta­lis­mus am Ende ? Dreht sich die Geschichte zurück ? Ist Geld am Ende gar ein Fetisch ? Die bren­nende Frage, wie die Finanz­welt der Zukunft ausse­hen wird, stel­len sich heut­zu­tage nicht nur ver­lust­ge­plagte Inves­to­ren, grö­ßen­wahn­sin­nig gewor­dene Spar­kas­sen­di­rek­to­ren und gerichts­an­hän­gige Invest­ment­ban­ker vol­ler Sorge. […]
2009–04–24

Papa, der Bankomat

Spa­ren oder kau­fen ? Der rich­tige Umgang mit Geld will gelernt sein. Taschen­geld stellt kein ein­sei­ti­ges Erzie­hungs­mit­tel für schlechte Schul­no­ten oder ein unauf­ge­räum­tes Zim­mer dar. Viel­mehr soll es Jugend­li­chen ab dem 9. Lebens­jahr dazu die­nen, den ver­ant­wor­tungs­vol­len, pla­nen­den Umgang mit Geld zu ler­nen. Die Höhe des Taschen­gel­des hängt selbst­ver­ständ­lich vom Ein­kom­men der Eltern und der Anzahl […]
2009–04–24

Wohl­stand und seine Vernichtung

Der Finanz­crash hat viele Anle­ger und Spe­ku­lan­ten ordent­lich ram­po­niert. Doch wo ist das Geld hin ? Wurde es nur umver­teilt oder bestand es schon vor­her ohne­hin nur auf dem Papier ? Das Schre­ckens­wort des Jah­res heißt „Wohl­stands­ver­nich­tung“. Es bedeu­tet, dass mate­ri­el­ler Besitz, Kauf­kraft, Anla­gen und Erspar­nisse durch zer­stö­re­ri­sche Kräfte des Mark­tes an Wert ver­lo­ren haben. So betrüb­lich […]
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