Zum Inhalt

Auf der Suche nach Wachstumstreibern

Die For­schungs­ba­sis konnte in Öster­reich ver­brei­tert wer­den, so die aktu­elle Bilanz der FFG für 2016. Eine Stu­die stellt nun erst­mals einen direk­ten Zusam­men­hang zum Wirt­schafts­wachs­tum her.

Die For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft FFG ist bestän­dig auf der Suche nach Wachs­tums­trei­bern, so FFG-Geschäfts­füh­re­rin Hen­ri­etta Egerth bei der Bilanz­pres­se­kon­fe­renz. Es sei gelun­gen, die For­schungs­ba­sis in Öster­reich zu ver­brei­tern, sagte FFG-Geschäfts­füh­rer Klaus Psei­ner unter Hin­weis auf die Ent­wick­lung bei den geför­der­ten Pro­jek­ten und Akteu­ren : Die Zahl der zuge­sag­ten Pro­jekte habe sich zwi­schen 2006 und 2016 auf rund 3.300 nahezu ver­drei­facht, jene der geför­der­ten Ein­rich­tun­gen auf knapp 3.200 mehr als verdoppelt.
Eine WIFO-Stu­die hat die wirt­schaft­li­chen Effekte von For­schung und Ent­wick­lung (F&E) sowie die Rolle schnell wach­sen­der Unter­neh­men anhand von FFG-Daten unter­sucht. Über­ra­schend ist für Stu­di­en­au­tor Mar­tin Falk, “dass das Ergeb­nis so signi­fi­kant und ein­deu­tig ist”. Der posi­tive Zusam­men­hang zwi­schen F&E‑Aktivität und Beschäf­ti­gungs­wachs­tum bestehe auch in Kri­sen- und Wachs­tums­pha­sen und unab­hän­gig von der Betriebsgröße.

Hohe Nach­frage
In der FFG sieht man sich durch die Stu­die in der Arbeit bestä­tigt, 10.000 Arbeits­plätze wür­den pro Jahr direkt über FFG-geför­derte Pro­jekte finan­ziert. Die Nach­frage nach För­de­run­gen sei unge­bro­chen hoch. 2016 wur­den 522 Mil­lio­nen Euro für For­schungs­pro­jekte geneh­migt. Mehr als zwei Drit­tel davon gin­gen an Unternehmen.
Das Bud­get der FFG sei seit meh­re­ren Jah­ren in einer “kon­stan­ten Seit­wärts­be­we­gung”, so Egerth. Zuver­sicht­lich blickt man aber ange­sichts der von der Regie­rung in Aus­sicht gestell­ten zusätz­li­chen F&E‑Mittel auf das kom­mende Jahr. “Wenn dies tat­säch­lich bud­ge­tär umge­setzt wird, haben wir 2018 eine sub­stan­zi­elle Stär­kung des FFG-Bud­gets”, sagte Egerth.
Laut Psei­ner wür­den die geplan­ten zusätz­li­chen Mit­tel ein Bud­get-Plus von 14 Pro­zent bedeuten.

Autor: APA-Science/red/stem
22.03.2017

Weitere aktuelle Artikel

Stu­die der Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät zeigt das bis dato uner­kannte Über­dau­ern von Darm­vi­ren in Was­ser­a­mö­ben. Die For­scher for­dern eine sofor­tige Neu­be­ur­tei­lung von Regeln und Unter­su­chun­gen zur Wassersicherheit. Wich­tige Aus­lö­ser vira­ler Magen-Darm-Erkran­kun­gen kön­nen über län­gere Zeit in frei­le­ben­den Amö­ben über­dau­ern, die in natür­li­chen und tech­ni­schen Was­ser­sys­te­men weit ver­brei­tet sind. Dies ist das Ergeb­nis einer Stu­die der […]
Die Che­mi­sche Indus­trie kämpft schon län­ger mit enor­men Belas­tun­gen. Nun sol­len wei­tere hin­zu­kom­men und gleich­zei­tig wer­den (nur) die­ser Bran­che Kom­pen­sa­tio­nen ver­wehrt. Eco­nomy hat das nach­fol­gende Schrei­ben von stand­ort-rele­van­ten Che­mie-Unter­neh­men an die Bun­des­re­gie­rung erreicht. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis des offe­nen Brie­fes an die Öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung eine kurze Erläu­te­rung der aktu­el­len Situa­tion : Auf Grund der bevor­ste­hen­den Ver­schär­fun­gen bei […]
Wie­ner Neu­stadt baut Rolle als euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum für Sicher­heit aus. Geo­po­li­ti­sche Lage ver­deut­licht Not­wen­dig­keit einer unab­hän­gi­gen Sicher­heits­stra­te­gie. Land Nie­der­ös­ter­reich betont und unter­stützt Stand­ort mit inter­na­tio­na­ler Ausrichtung. Wie­ner Neu­stadt erwei­tert seine Bedeu­tung als euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum für Sicher­heit. Dies pas­siert auch im Lichte neuer inter­na­tio­na­ler Ent­wick­lun­gen. Im Kon­text mit den aktu­el­len geo­po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen setzt die EU einen […]
Neues Ver­fah­ren holt CO2 mit weni­ger Ener­gie aus der Luft. Anlage Aus­trian Pilot Unit 1 wird nun von Start-Ups DAClab (US) und DAC­worx (A) sowie von TU Wien weiterentwickelt.  Nicht weni­ger als ein Game­ch­an­ger für die CO2-Abschei­dung soll es Anga­ben zufolge wer­den : Der neu­ent­wi­ckelte Pro­to­typ in Größe eines Last­wa­gen­con­tai­ners holt pro Jahr 50 Ton­nen CO2 aus der […]
Nach­hal­tige Kreis­lauf­wirt­schaft und Alu­mi­ni­um­re­cy­cling über digi­tale Platt­form. Das von Leicht­me­tall­kom­pe­tenz­zen­trum Rans­ho­fen gelei­tete EU-Pro­jekt RecAL erhält ÖGUT-Aus­zeich­nung. CAN­COM Aus­tria ist Technologiepartner. Das vom LKR Leicht­me­tall­kom­pe­tenz­zen­trum Rans­ho­fen des Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy (AIT) gelei­tete euro­päi­sche For­schungs­pro­jekt RecAL (Recy­cling Tech­no­lo­gies For Cir­cu­lar ALu­mi­nium) wurde soeben mit dem ÖGUT-Umwelt­preis 2025 in der Kate­go­rie „Mit For­schung & Inno­va­tion zur Kreis­lauf­wirt­schaft“ aus­ge­zeich­net. „Die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram