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Aus­ge­zeich­nete Spitzenforschung

Gro­ßer Erfolg für TU Wien. Gleich drei Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler aus dem Bereich Phy­sik erhal­ten einen der begehr­ten Start­ing Grants der EU. Mit ihren Pro­jek­ten set­zen sie neue Maß­stäbe in Quan­ten­phy­sik und Astrophysik.

Die Ver­gabe der ERC Start­ing Grants gilt euro­pa­weit als Rit­ter­schlag für junge For­sche­rin­nen und For­scher. Diese hoch­do­tier­ten För­de­run­gen des Euro­pean Rese­arch Coun­cil (ERC) unter­stüt­zen exzel­lente Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler dabei, ihre eige­nen For­schungs­grup­pen auf­zu­bauen und Pro­jekte von inter­na­tio­na­ler Strahl­kraft vor­an­zu­trei­ben. Jähr­lich bewer­ben sich hun­derte Talente aus allen Dis­zi­pli­nen, nur wenige erhal­ten den Zuschlag. Umso bemer­kens­wer­ter ist der Erfolg der TU Wien im Jahr 2025 : Nun konn­ten gleich drei junge Phy­si­ker der TU Wien die Jury überzeugen.

Die Gren­zen der Quantenphysik

Uros Delic wid­met sich der Her­aus­for­de­rung, die Gren­zen der Quan­ten­phy­sik aus­zu­lo­ten. Ihn inter­es­sie­ren Objekte, die im Ver­gleich zu typi­schen Quan­ten­teil­chen rie­sig sind – und den­noch quan­ten­phy­si­ka­li­sche Eigen­schaf­ten zei­gen. Damit bewegt er sich an der Schnitt­stelle zwi­schen klas­si­scher und Quantenwelt. 

Die Schwar­zen Löcher

Ger­ben Oling wie­derum stellt sich einem der größ­ten Rät­sel der moder­nen Wis­sen­schaft : den Schwar­zen Löchern. Mit inno­va­ti­ven Rechen­me­tho­den will er neue Ein­bli­cke in ihre Struk­tu­ren gewin­nen und so theo­re­ti­sche Phy­sik und Kos­mo­lo­gie enger zusammenführen. 

Extreme Prä­zi­sion

Andreas Schin­de­wolf schließ­lich ver­folgt die Vision, soge­nannte Quan­ten­kris­talle zu erzeu­gen. In die­sen las­sen sich Mole­küle in bis­her uner­reich­ter Prä­zi­sion kon­trol­lie­ren und ihr kol­lek­ti­ves Ver­hal­ten erforschen.

Lang­fris­tige Perspektiven

Mit einer Lauf­zeit von fünf Jah­ren und einer För­de­rung von bis zu 1,5 Mil­lio­nen Euro – bei beson­ders auf­wen­di­gen Pro­jek­ten bis zu 2,5 Mil­lio­nen – eröff­nen die ERC Grants den For­schen­den lang­fris­tige Per­spek­ti­ven. Für die TU Wien ist das drei­fa­che Abschnei­den ein Signal für die inter­na­tio­nale Strahl­kraft ihrer Phy­sik­for­schung und ein Beweis für die Attrak­ti­vi­tät des Stand­orts Wien im glo­ba­len Wett­be­werb. (red/​rucz)

Autor: red/rucz
15.09.2025

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