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Außen­per­spek­ti­ven

Das Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium will die inter­na­tio­nale Mobi­li­tät an den Hoch­schu­len fördern.

In den nächs­ten zehn Jah­ren sol­len 35 Pro­zent der Hoch­schul-Abgän­ger einen stu­di­en­be­zo­ge­nen Aus­lands­auf­ent­halt absol­viert haben. „Gerade in der Stu­di­en­zeit ist es wich­tig, den eige­nen Hori­zont zu erwei­tern“, sagt Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner. Die neue Hoch­schul-Mobi­li­täts­stra­te­gie soll die trans­na­tio­nale Mobi­li­tät an Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len und Pri­vat­uni­ver­si­tä­ten fördern.
Ein zen­tra­les Instru­ment ist das ERAS­MUS-Pro­gramm, das bis­her 92.500 Stu­die­rende absol­viert haben. Bis 2021 soll diese Zahl auf 120.000 stei­gen. „Aus­lands­er­fah­run­gen wer­den gerade in einer glo­ba­li­sier­ten Welt immer wich­ti­ger, um am Arbeits­markt und in der wis­sen­schaft­li­chen Kar­riere erfolg­reich zu sein“, sagt Mitterlehner.

Außen­per­spek­tive unerlässlich
Ziel­gruppe der Stra­te­gie sind Stu­die­rende, Leh­rende, For­schende und das nicht-wis­sen­schaft­li­che Hoch­schul-Per­so­nal. „Inter­na­tio­nale Erfah­run­gen sol­len auf allen Ebe­nen leich­ter gemacht und bes­ser ver­wer­tet wer­den kön­nen“, so Mit­ter­leh­ner wei­ter. Außen­per­spek­ti­ven seien uner­läss­lich, vor allem, wenn es um die Eta­blie­rung einer Mobi­li­täts­kul­tur sowie die Schaf­fung best­mög­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen für die „Inter­na­tio­na­li­sie­rung zu Hause“ geht.
Denn auch jene Stu­die­ren­den, die kei­nen Aus­lands­auf­ent­halt in Erwä­gung zie­hen, soll­ten inter­na­tio­nale Kom­pe­ten­zen bes­ser erwer­ben kön­nen. Die Hoch­schul-Mobi­li­täts­stra­te­gie wurde aktu­ell an alle Hoch­schu­len ver­schickt und steht online zur Verfügung.

Autor: red/stem
30.09.2016

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