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Bes­sere Chan­cen in der Krebsbehandlung

Ein nie­der­ös­ter­rei­chi­sches Unter­neh­men bringt einen neu­ar­ti­gen Blut­krebs­test auf den Markt.

Einen neu­ar­ti­gen Test zur Bestim­mung eines Gens, das einen spe­zi­el­len Blut­krebs ver­ur­sacht, hat eine Sto­cker­auer Firma ent­wi­ckelt. Bio­Pro­ducts Mag. Th. Lang­mann GmbH ist auf die Ent­wick­lung und den Ver­trieb von Pro­duk­ten zur Dia­gnose auf Ebene der DNA und der darin ent­hal­te­nen Gene spe­zia­li­siert. Mit sol­chen Tests kön­nen Krebs­gene nach­ge­wie­sen wer­den und man könne so die Über­le­bens­rate der Blut­krebs­pa­ti­en­ten in Kom­bi­na­tion mit neuen Medi­ka­men­ten von 20 auf 80 Pro­zent steigern.

Selbst ent­wi­ckelt
„Die­sen Test haben wir sel­ber ent­wi­ckelt, weil davor kei­ner auf dem Markt gewe­sen ist, der bei Ver­dacht auf Blut­krebs bezie­hungs­weise Leuk­ämie schnell und ein­fach eine exakte mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Ana­lyse der DNA ermög­licht“, erklärt Tho­mas Lang­mann. Die Ent­wick­lung erfolgte in Zusam­men­ar­beit mit Kli­ni­ken und Uni­ver­si­tä­ten. Lang­mann betont auch, dass man diese For­schung und Ent­wick­lung selbst finan­ziere : „Durch den Ver­trieb konn­ten wir uns einen gewis­sen Pols­ter schaf­fen, der uns erlaubt, neue Pro­dukte sel­ber auf den Markt zu bringen.“
Im Pro­gramm hat die Bio­Pro­ducts rund 200 ver­schie­dene Tests, die zum Groß­teil spe­zi­elle Gen­de­fekte, Infek­ti­ons­krank­hei­ten und Krebs­er­kran­kun­gen anzei­gen. Der Kun­den­kreis setzt sich aus hei­mi­schen Kran­ken­häu­sern und Pri­vat­la­bo­ra­to­rien zusam­men. Die unter­schied­li­chen DNA-Tests wer­den vor­ran­gig in der Human­me­di­zin ein­ge­setzt, aber auch in der Lebens­mit­tel­ana­lyse und der Vete­ri­när­me­di­zin. Mit fünf Mit­ar­bei­tern erzielte die Bio­Pro­ducts 2016 einen Umsatz von rund 1,3 Mil­lio­nen Euro. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
05.02.2017

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