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Beste Werte für Stand­ort Nie­der­ös­ter­reich vor Wahlentscheidung

Von Kauf­kraft über Wirt­schafts­wachs­tum bis For­schungs­quote und Arbeits­markt zählt Nie­der­ös­ter­reich im Bun­des­län­der­ver­gleich zu den Bes­ten. Lan­des­haupt­frau und VP-Che­fin Johanna Mikl-Leit­ner beglei­tet und ver­ant­wor­tet diese Ent­wick­lung seit 1995.

Wenn Lebens­mit­tel­punkt und Fir­men­sitz in Nie­der­ös­ter­reich lie­gen und die beruf­li­che Pro­fes­sion in Rich­tung kri­tisch-objek­ti­ver Erör­te­rung von The­men im Bereich Wirt­schaft und Bil­dung geht, dann ist die aktu­elle Land­tags­wahl in Öster­reichs größ­tem Bun­des­land sozu­sa­gen ein berich­tens­wer­tes Muss. 

Ten­den­ziöse Bericht­erstat­tung soge­nann­ter Qualitätsmedien
Ein berich­tens­wer­tes Muss gilt aber auch im Kon­text mit, bzw. bes­ser gegen schwer ten­den­ziöse Berichte in einem soge­nann­ten Qua­li­täts­me­dien, wo etwa in einem Inter­view mit Johanna Mikl-Leit­ner die aktu­ell 98-pro­zen­tige Kin­der­be­treu­ungs­quote in NÖ als „skan­da­lös“ bezeich­net wird (wegen zu gerin­ger Ange­bote für unter 3‑Jährige) oder ein gelern­ter Auto­ver­gleichs­test­be­rich­te­schrei­ber die aktu­el­len NÖ-Wahl­pla­kate auf einer rein per­sön­li­chen Ebene vernichtet. 

Unab­hän­gi­ger Bun­des­län­der­ver­glich bei Sta­tis­tik Aus­tria, WKÖ und FFG
Wir blei­ben bei objek­tiv-kri­tisch und sehen uns unab­hän­gige Zah­len von Sta­tis­tik Aus­tria, IHS, Wifo, For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG) oder Wirt­schafts­kam­mer an. Hier wer­den alle Bun­des­län­der Öster­reichs bei stand­ort­po­li­ti­schen Fak­to­ren wie Wirt­schafts­wachs­tum (BIP), Kauf­kraft, For­schungs­quote, Start-Ups sowie Patent­grün­dun­gen von unab­hän­gi­gen Exper­ten bewer­tet und verglichen. 

Erfolg­rei­che Trans­for­ma­tion des eins­ti­gen Agrar- und Industrielandes
Grund­sätz­lich hat Nie­der­ös­ter­reich mitt­ler­weile eine viel­fäl­tige Wirt­schafts­struk­tur mit Bran­chen­schwer­punk­ten im Bereich Pro­duk­tion und Bau, Han­del und Ener­gie sowie Land­wirt­schaft, Tou­ris­mus und Finanz­we­sen. Die Trans­for­ma­tion des eins­ti­gen Agrar- und Indus­trie­lan­des zu einem moder­nen Stand­ort mit einer viel­fäl­ti­gen Wirt­schaft ist gelun­gen und das flä­chen­de­ckend unter stra­te­gi­scher Ein­bin­dung regio­na­ler Aspekte.

Regio­nal ver­an­kerte Wirt­schafts­för­de­rung und gezielte Offen­si­ven bei Innovation
Basis für diese Ent­wick­lung war und ist eine auch regio­nal ver­an­kerte Wirt­schafts­för­de­rung und gezielte Bil­dungs­of­fen­si­ven. 1962 wurde der öster­reich­weit erste Wirt­schafts­park in Wr. Neu­stadt gegrün­det, heute umfasst das von der NÖ-Betriebs­an­sie­de­lungs­agen­tur Eco­plus ver­ant­wor­tete Pro­gramm über 40 (!) flä­chen­de­ckend ver­teilte Wirt­schafts­zen­tren. Ab 1988 fol­gen die Regio­nal­in­no­va­ti­ons­zen­tren (RIZ), ebenso regio­nal abge­stimmt und mit aktu­ell 13 Stand­or­ten. 2002 kommt Tec­Net als lan­des­ei­gene Risi­ko­fi­nanz­ge­sell­schaft für Neu­grün­dun­gen im Bereich Inno­va­tion und Technologie.

Bil­dung und Wis­sen­schaft als Fun­da­ment für Arbeits­markt und Wirtschaft
Das Fun­da­ment für eine erfolg­rei­che Ent­wick­lung bei Wirt­schaft und Arbeits­markt sind Bil­dung und Wis­sen­schaft und auch hier agiert Nie­der­ös­ter­reich nach­hal­tig erfolg­reich. 1995 erfolgt die Grün­dung der Donau Uni Krems, ein Pro­jekt des­sen erfolg­rei­che Genese laut dem dama­li­gen NÖ-Lan­des­chef Erwin Pröll „Mut machte“. Diese Erfah­rung sollte 17 (!) wei­tere Hoch­schul­stand­orte in ganz Nie­der­ös­ter­reich ermög­li­chen, von Krems und St. Pöl­ten über Tulln und Wr. Neu­stadt bis hin zu Tru­mau und Wieselburg.

Med-Aus­tron Wie­ner Neu­stadt und ISTA Klos­ter­neu­burg als inter­na­tio­nale Leuchtturmprojekte
Johanna Mikl-Leit­ner beglei­tet diese Ent­wick­lun­gen im lei­ten­den ÖVP-Manage­ment bereits ab 1995 und über­nimmt 1998 die Geschäfts­füh­rung der ÖVP-Nie­der­ös­ter­reich. In die­ser zen­tra­len Funk­tion beglei­tet sie dann auch die Grün­dung und Ent­wick­lung von zwei stand­ort­po­li­tisch beson­ders wich­ti­gen Pro­jek­ten : 1996 erfolgt die Initi­al­zün­dung für das Strah­len­the­ra­pie-Zen­trum Med Aus­tron in Wie­ner Neu­stadt und 2006 für das Insti­tut for Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (ISTA) in Klos­ter­neu­burg, das 2009 eröff­net wird. Heute sind bei­des Insti­tu­tio­nen von inter­na­tio­na­lem Welt­rang, was regel­mä­ßige inter­na­tio­nale Eva­lu­ie­run­gen und „Lern­be­su­che“ ande­rer Staa­ten belegen.

Um 20 Pro­zent höhe­rer BIP-Wert als Bundesdurchschnitt
Run­ter­ge­bro­chen nun auf die ein­gangs ange­führ­ten Zah­len und Bun­des­län­der­ver­glei­che hat NÖ im letzt­ver­füg­ba­ren Jahr 2021 trotz Krise ein regio­na­les BIP bzw. BRP (Brutto-Regio­nal­pro­dukt) von + 5,4 Pro­zent erwirt­schaf­tet und belegt damit im Bun­des­län­der­ran­king Platz Drei (nach Kärnten/7,3 und OÖ/6,1 Pro­zent). Der Wert für Gesamt-Öster­reich liegt bei + 4,5 Pro­zent. Laut Sta­tis­tik Aus­tria sind dafür in NÖ ins­be­son­dere Zuwächse in den Berei­chen Verkehr/​Mobilität, Dienst­leis­tung und Logistik/​Lagerhaltung verantwortlich.

Höchs­tes Pro-Kopf-Ein­kom­men im Bundesländervergleich
Beim für die Men­schen wahr­schein­lich wich­tigs­ten Wert „Pro-Kopf-Ein­kom­men“ belegt Nie­der­ös­ter­reich im Bun­des­län­der­ver­gleich den ers­ten Platz. Für die Pri­va­ten Haus­halte wer­den mit 25.600 Euro das öster­reich­weit höchste ver­füg­bare Ein­kom­men aus­ge­wie­sen, so die Zah­len der Sta­tis­tik Aus­tria. Der Bun­des­durch­schnitt liegt hier bei 24.400 Euro. Stark ange­stie­gen ist in Nie­der­ös­ter­reich laut den Erhe­bun­gen auch das Ein­kom­men der Selbständigen.

Höchste Anzahl an Erwerbs­tä­ti­gen nach Wien
Den Spit­zen­platz beim „Pro-Kopf-Ein­kom­men“ spie­gelt auch die Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen, wo Nie­der­ös­ter­reich mit exakt 820.000 (19 Pro­zent Bun­des­an­teil) den höchs­ten und arbeits­markt­tech­nisch bes­ten Bun­des­län­der-Wert nach der Lan­des­haupt­stadt Wien (20 Pro­zent) hat. Auch bei der Anzahl der Unter­neh­men erreicht NÖ mit 142.127 ein­ge­tra­ge­nen Mit­glieds­be­trie­ben den höchs­ten Bun­des­län­der-Wert nach Wien mit 146.167.

Spit­zen­plätze bei neu gegrün­de­ten Unternehmen
Schaut man sich hier noch die Ent­wick­lung über die letz­ten zehn Jahre (2012 bis 2021) an, dann schafft Nie­der­ös­ter­reich mit 24.710 neuen Betrie­ben auch hier den bes­ten bzw. höchs­ten Wert vor der Stei­er­mark (+ 20.499) und Wien (+ 19.078). Rein im Jahr 2021 liegt NÖ mit 8.098 neu gegrün­de­ten Unter­neh­men auf dem zwei­ten Platz nach Wien mit 9.034. Diese Zah­len spie­geln ent­spre­chend auch die geziel­ten Akti­vi­tä­ten von Eco­plus, RIZ und TecNet. 

Vor­dere Plätze bei Paten­ten und Forschungsförderungsvolumen
Bei den erteil­ten Paten­ten liegt Nie­der­ös­ter­reich im Bun­des­län­der­ver­gleich bei der Zahl von 86 (191 Anmel­dun­gen) und belegt den vier­ten Platz, hin­ter den indus­trie­schwe­ren Län­dern OÖ/255 und Steiermark/​232 sowie der Lan­des­haupt­stadt Wien/​158. Glei­ches gilt für die For­schung, wo NÖ laut letzt­ver­füg­ba­ren FFG-Zah­len für 2020 mit 50 Mio. Euro För­der­vo­lu­men (ohne Breit­band) ebenso den vier­ten Platz erreicht, nach Wien/​169, Stmk./128 und OÖ/119 Mio. Euro.

Aus­ge­wo­ge­ner Bran­chen­mix bei Erwerbs­tä­ti­gen belegt erfolg­rei­che Transformation
Diese Ergeb­nisse spie­geln umge­kehrt auch einen stand­ort­po­li­tisch aus­ge­wo­ge­ne­ren Bran­chen­mix und bele­gen die zuvor erwähnte erfolg­rei­che Trans­for­ma­tion des eins­ti­gen rei­nen Agrar- und Indus­trie­lan­des Nie­der­ös­ter­reich. Auch bei den Erwerbs­tä­ti­gen res­sor­tie­ren nur mehr 5 Pro­zent zum Bereich Agrar und bereits 28 Pro­zent zu Pro­duk­tion und 67 (!) Pro­zent zu Dienstleistungen. 

Wirt­schaft­li­che Haus­auf­ga­ben plus Aus­kom­men und Lebens­qua­li­tät der Menschen
Die wich­tigs­ten For­schungs­be­rei­che sind Pro­duk­tion, Digitalisierung/​IKT, Energie/​Umwelt, Mobilität/​Verkehr sowie Life Sci­en­ces und Sicher­heit. Als zusam­men­ge­fass­ter Befund : Nie­der­ös­ter­reich hat und macht seine Haus­auf­ga­ben, deckt die stand­ort­po­li­tisch rele­van­ten Zukunfts­the­men ab — und küm­mert sich dabei auch um Aus­kom­men und Lebens­qua­li­tät der Men­schen. Unab­hän­gige Zah­len und Erhe­bun­gen unter­mau­ern die­sen Befund – und das sickert dann viel­leicht auch in soge­nann­ten Qualitätsmedien.

Autor: red/czaak
23.01.2023

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