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© TSA Alex Stoklas

Betrieb­li­che Effi­zi­enz via Automation

Auto­ma­ti­sie­rung ist ein bis dato unter­schätz­tes Instru­ment für neue unter­neh­me­ri­sche Wert­schöp­fung. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alex­an­der Sto­klas, Head of Digi­tal Solu­ti­ons T‑Systems Austria.

In Zei­ten des Hypes um Künst­li­che Intel­li­genz (KI) wird ein ebenso wich­ti­ges Thema ver­nach­läs­sigt : die Auto­ma­ti­sie­rung. Unter­neh­men erhal­ten damit greif­bare Vor­teile, die zudem schnel­ler und ein­fa­cher umsetz­bar sind. Bedingt auch durch den Fach­kräf­te­man­gel und gene­rel­lem Druck (kosten)effizienter zu arbei­ten, müs­sen viele Betriebe ihre Pro­zesse neu aus­rich­ten. Hier ist Auto­ma­ti­sie­rung die Ant­wort – nicht mehr nur in der Fertigungsindustrie.

Feh­ler und Zufriedenheit
Der Man­gel an Fach­kräf­ten betrifft zahl­rei­che Unter­neh­men quer durch alle Bran­chen. Der Hand­lungs­druck wird dann noch ver­stärkt durch stei­gende Lohn­kos­ten und den Effi­zi­enz­druck von Inves­to­ren. Auto­ma­ti­sie­rung bie­tet hier eine sofort umsetz­bare Lösung. Soft­ware kann wie­der­keh­rende und stan­dar­di­sierte Auf­ga­ben über­neh­men. Diese oft­mals viele Res­sour­cen bin­den­den Tätig­kei­ten kön­nen so rascher, feh­ler­freier und final eben weit­aus effi­zi­en­ter erle­digt werden. 

Neben einer redu­zier­ten Feh­ler­quote wer­den Mit­ar­bei­tende auch erheb­lich ent­las­tet, der Weg­fall mono­to­ner Arbei­ten erhöht ihre Zufrie­den­heit. Es ent­steht Frei­raum für krea­tive und anspruchs­vol­lere Auf­ga­ben und für neue betrieb­li­che Wert­schöp­fung. Ein anschau­li­ches Bei­spiel ist ein Pro­jekt von T‑Systems mit einem Kun­den aus der Dienst­leis­tungs­bran­che. Dabei wurde ein Robo­ter ein­ge­setzt, um E‑Mails zu ana­ly­sie­ren, Daten zu kate­go­ri­sie­ren und die E‑Mails auto­ma­tisch zu archivieren. 

Ser­vice für Mitarbeitende
Diese Auf­gabe dau­ert für Mit­ar­bei­tende etwa 90 Sekun­den, sie tritt tau­send­fach pro Jahr auf. Durch die Auto­ma­ti­sie­rung konnte über einen Monat an Arbeits­zeit ein­ge­spart wer­den. Die gewon­nene Zeit wurde sodann für Kun­den­ge­sprä­che und andere wert­schöp­fende Tätig­kei­ten genutzt – final eine klare Effizienzsteigerung.

Auch bei Auf­nahme und Ein­ar­bei­tung neuer Mit­ar­bei­ter punk­tet Auto­ma­ti­sie­rung. Durch den Ein­satz soge­nann­ter Low- oder No-Code-Platt­for­men ohne tie­fere Pro­gram­mier­kennt­nisse, las­sen sich Pro­zesse wie die Anlage von Benut­zer­kon­ten, das Ver­sen­den von E‑Mails und die Zuwei­sung von Schu­lun­gen auto­ma­ti­siert abwi­ckeln. Dies beschleu­nigt nicht nur den gesam­ten Auf­nahme-Pro­zess, son­dern redu­ziert auch hier die Fehlerquote. 

Vor­teile lie­gen klar auf der Hand
Ein wei­te­res Bei­spiel ist die auto­ma­ti­sierte Rech­nungs­be­ar­bei­tung, von der Erfas­sung über die Extra­hie­rung rele­van­ter Daten bis zur Ein­pflege in das Buch­hal­tungs­sys­tem – alles ohne manu­el­les Ein­grei­fen. Diese Auto­ma­tion senkt den Arbeits­auf­wand erheb­lich und par­al­lel gewähr­leis­tet sie eine bes­sere Über­sicht und schnel­lere Reak­ti­ons­zei­ten in der Finanzabteilung.

Die Vor­teile der Auto­ma­ti­sie­rung lie­gen also auf der Hand : Zeit­er­spar­nis, gestei­gerte Effi­zi­enz und Trans­pa­renz in der Orga­ni­sa­tion. Der Weg zur erfolg­rei­chen Auto­ma­tion ist dabei ein­fa­cher als oft gedacht. Eigene Platt­for­men und (Software)Anwendungen erleich­tern den Ein­stieg. Als Con­sul­ting- und Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner unter­stützt T‑Systems Aus­tria auf die­sem Weg.

Autor: Alexander Stoklas
05.11.2024

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