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Biber-der-Infor­ma­tik Preise vergeben

Aus über 31.000 teil­neh­men­den Schü­le­rIn­nen aus ganz Öster­reich wur­den Anfang März 90 Schü­ler zur Preis­ver­lei­hung an die Uni Kla­gen­furt eingeladen.

Über 31.000 Kin­der und Jugend­li­che haben am „Biber-der-Infor­ma­tik Wett­be­werb 2017 teil­ge­nom­men, der von der Öster­rei­chi­schen Com­pu­ter Gesell­schaft (OCG) seit 2007 in Öster­reich durch­ge­führt wird. Am ers­ten März 2018 kamen die erfolg­reichs­ten Teil­neh­mer aus ganz Öster­reich zur fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung an die Uni­ver­si­tät Klagenfurt.
„Wir gra­tu­lie­ren allen Schü­le­rIn­nen, die so erfolg­reich am Biber-der-Infor­ma­tik teil­ge­nom­men haben“, drückt OCG Prä­si­dent Wil­fried Sey­ruck seine Aner­ken­nung aus. Der Bewerb Biber-der-Infor­ma­tik wurde Ende Februar mit dem renom­mier­ten eAward in der Kate­go­rie Bil­dung als Sie­ger aus­ge­zeich­net. Beim Biber-Wett­be­werb kön­nen Schü­ler ab der drit­ten Klasse Volks­schule bis hin zur Matura teil­neh­men. Das Beson­ders daran ist, dass „kein Vor­wis­sen zur Teil­nahme not­wen­dig ist“, so die Ver­an­stal­ter in einer Aussendung.
Woher der Biber-Wett­be­werb sei­nen Namen erhal­ten hat, erklärte Gerald Fut­schek : „Der Biber ist ein schlaues, intel­li­gen­tes Tier.“ Auf die Frage, was der Biber macht, meinte ein Mäd­chen : „Was­ser auf­stauen und etwas bauen“. Fut­schek dar­auf : „Ja, Biber sind gute Archi­tek­ten, die gut bauen und kon­stru­ie­ren kön­nen – das ist in der Infor­ma­tik auch wich­tig“. Für den Biber-Wett­be­werb „braucht man nichts extra zu ler­nen, son­dern nur Köpf­chen“, betonte der Informatik-Professor.

Aner­ken­nung und die Magie der Informatik
Der Kärnt­ner Lan­des­schul­in­spek­tor Klaus-Peter Haberl sieht in der Infor­ma­tik eine extreme Zukunfts­per­spek­tive, das werde sich in Zukunft noch ver­stär­ken. „Öster­reich­weit brau­chen wir 10.000 Fach­kräfte pro Jahr im IT-Bereich, der­zeit wer­den pro Jahr aber nur 600 fer­tig. Da gibt es daher beste Job­aus­sich­ten. Wir wol­len gemein­sam mit der Uni Kla­gen­furt eine Infor­ma­tik Aus­bil­dungs­in­itia­tive star­ten“, kün­digte Haberl an. Zusatz : „Ich war selbst 30 Jahre im IT-Bereich in der IT-Sys­tem­be­treu­ung tätig und kann euch sagen : Infor­ma­tik ist spannend!“
Johann Sto­ckin­ger, Lei­ter For­schung und Inno­va­tion der OCG, sorgte ver­klei­det als Zau­be­rer für den unter­halt­sa­men Teil und ent­führte die Kin­der und Jugend­li­chen mit Becher- und Kar­ten-Tricks in die Welt der „Magie der Infor­ma­tik“. Als wei­tere Hono­rie­rung neben zahl­rei­chen Geld- und Sach­prei­sen wur­den für die Kin­der alters­ge­rechte Infor­ma­tik-Work­shops orga­ni­siert. Bei „Infor­ma­tik – Ein Kin­der­spiel“ gab es etwa für die Volks­schul­kin­der viele span­nende Dinge zu ent­de­cken : vom Pro­gram­mie­ren von Bie­nen­ro­bo­tern über das Ver­schlüs­seln gehei­mer Bot­schaf­ten bis hin zum Lösen von kniff­li­gen, infor­ma­ti­schen Rätseln.
Die etwas Älte­ren lern­ten, wie sie Trick­filme selbst pro­du­zie­ren kön­nen. Dann war selbst aus­pro­bie­ren ange­sagt – und Spaß als „Infor­ma­tik-Zau­be­rer“. Für die Ober­stu­fen-Schü­ler wurde ein Vir­tual Rea­lity (VR) Work­shop ange­bo­ten. Sie hat­ten dabei die Mög­lich­keit, die Funk­ti­ons­wei­sen, aber auch Gren­zen von VR-Tech­no­lo­gien ken­nen­zu­ler­nen, konn­ten VR-Sys­teme selbst tes­ten und ihre eigene VR-Welt erschaffen.

Autor: red
08.03.2018

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