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Big Busi­ness mit Big Data

Gigan­ti­sche Daten­berge, die jeden Tag durch Social Media Kanäle wie Face­book oder Twit­ter ent­ste­hen und als unstruk­tu­rierte Masse durch das Inter­net geis­tern, kön­nen mit Big-Data Tech­no­lo­gien nicht nur ana­ly­siert, son­dern auch zur intel­li­gen­ten Aus­wer­tung benutzt werden. 

Die inter­na­tio­nale Online-Befra­gung „Quo vadis Big Data“ von T‑Systems und TSN Infra­test unter mehr als 1000 IT- und Fach­ent­schei­dern in neun Län­dern zeigt, dass Big Data eine starke Posi­tion in der Wahr­neh­mung von Unter­neh­men erreicht hat.
Durch die Aus­wer­tung von Mas­sen­da­ten kön­nen Unter­neh­men wert­volle Erkennt­nisse gewin­nen und so schnel­ler auf Markt­ge­ge­ben­hei­ten und Trends reagie­ren, was erheb­li­che Wett­be­werbs­vor­teile schafft. Die Daten­menge steigt welt­weit täg­lich durch die kos­ten­güns­tige Spei­che­rung, schnelle Ver­füg­bar­keit und die Zunahme an mobi­len Endgeräten. 

Dadurch wird es aber immer schwie­ri­ger den „Daten­sa­lat“ auch sinn­voll zu nut­zen. Big-Data-Lösun­gen brin­gen Ord­nung ins Chaos, so etwa bei der intel­li­gen­ten Ver­kehrs­steue­rung. Mit einer Ver­knüp­fung von Fahr­zeu­gen mit dem Her­stel­ler kön­nen Fahr­zeug­da­ten in Echt­zeit gele­sen und bei Stö­run­gen an eine Ser­vice­stelle wei­ter­ge­lei­tet wer­den, bevor grö­bere Schä­den entstehen.
Steue­rung und ein bes­se­res Zusam­men­spiel von Indi­vi­dual- und öffent­li­chem Ver­kehr wer­den durch die Ver­ar­bei­tung der Ver­kehrs­strom­da­ten über eine Leit­stelle mög­lich. Auch bei intel­li­gen­ten Net­zen wie Smart Meter­ing bekom­men Ener­gie­ver­sor­ger durch Big-Data-Lösun­gen einen bes­se­ren Blick auf das Nut­zer­ver­hal­ten der Kunden.
Dadurch wer­den auf­grund bes­se­rer Ein­kaufs­pla­nung neue Strom­ta­rif­mo­delle mög­lich, da Nut­zer kun­den­spe­zi­fi­sche Ange­bote und durch die Daten­aus­wer­tung mehr Trans­pa­renz erhalten.

Zur Per­son :
Ger­not Schauer, 44, ist Account Exe­cu­tive bei T‑Systems Austria.

Autor:
20.06.2013

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